Börsen im Fokus: Allzeithoch, Anlegerfehler und neue Deutsche-Börse-Einschätzung

Autor: Aktien & ETF Redaktion

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Kategorie: Nachrichten

Zusammenfassung: Psychologische Denkfehler belasten Privatanleger, während Tech-Gewinne den STOXX 600 auf ein Rekordhoch treiben; UBS bewertet die Deutsche Börse neutral.

Psychologische Denkfehler belasten die Rendite von Privatanlegern

Finanzen.net beschäftigt sich mit der Frage, warum 70 Prozent der Privatanleger Geld verlieren, obwohl die Märkte über Jahrzehnte steigen. Als Ursachen nennt der Beitrag nicht mangelnde Intelligenz, sondern drei psychologische Muster: Verlustaversion, Herdentrieb und Bestätigungsfehler.

Die Verlustaversion führt laut Finanzen.net dazu, dass Verluste etwa 2,5-mal stärker empfunden werden als Gewinne gleicher Höhe. An der Börse könne dies dazu führen, dass Anleger fundamental solide Aktien bereits nach einem moderaten Rückgang verkaufen, während sie an großen Verlustpositionen festhalten, weil sie den Verlust nicht realisieren möchten.

Als Beispiel für Herdentrieb verweist Finanzen.net auf den GameStop-Hype von 2021. Millionen Anleger hätten Aktien zu Kursen um 400 Dollar gekauft, vor allem, weil es andere ebenfalls taten; heute liege der Kurs bei rund 25 Dollar.

„Man solle dann zugreifen, wenn andere ängstlich sind, und vorsichtig werden, wenn alle euphorisch sind“, wird Warren Buffett im Beitrag sinngemäß als Grundsatz zugeschrieben.

Beim Bestätigungsfehler suchen Anleger nach dem Kauf einer Aktie bevorzugt Informationen, die ihre Entscheidung stützen. Kritische Stimmen würden dagegen ausgeblendet. Als Gegenmittel nennt der Artikel die aktive Suche nach Gegenargumenten; Ray Dalio verlange demnach für jede Investmentthese mindestens drei stichhaltige Gegenargumente.

Finanzen.net empfiehlt mehrere praktische Maßnahmen gegen emotionale Fehlentscheidungen. Dazu gehören eine 48-Stunden-Regel zwischen Handelsimpuls und Ausführung, ein Stop-Loss-System, Gegenrecherche mit drei seriösen Quellen, ein fester monatlicher Sparplan sowie ein überschaubares Portfolio mit nicht mehr als zehn Einzelaktien.

Darüber hinaus hebt der Beitrag Geduld als zentrale Anlegereigenschaft hervor. Warren Buffett halte manche Aktien seit über fünfzig Jahren; wer 1997 eine einzelne Amazon-Aktie für 18 Dollar gekauft und gehalten hätte, säße heute auf einer Rendite von über 1.000 Prozent.

Infobox – Finanzen.net: Als zentrale Risiken für Privatanleger nennt die Quelle Verlustaversion, Herdentrieb und Bestätigungsfehler. Als Gegenmittel werden 48 Stunden Wartezeit, Stop-Loss, Gegenrecherche, ein fester Sparplan und ein Portfolio mit nicht mehr als zehn Einzelaktien genannt.

STOXX 600 erreicht laut XTB ein Allzeithoch

XTB.com berichtet über ein Allzeithoch des STOXX 600. Ausschlaggebend seien Kursgewinne im Technologiesektor gewesen, während sich Tech-Aktien erholt hätten.

Die Analyse ist mit Jens Klatt, Marktanalyst bei XTB in Berlin, verbunden. XTB beschreibt ihn als seit über 20 Jahren in der Finanzbranche tätigen Analysten und Trader sowie als Interview-Gast im deutschen Fernsehen, unter anderem bei ARD oder Welt.

Die Veröffentlichung weist darauf hin, dass der Autor in den besprochenen Wertpapieren beziehungsweise Basiswerten investiert sein kann. Zudem stelle die Publikation weder ein Angebot noch eine Beratung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Halten einer Finanzanlage dar.

Für den CFD-Handel nennt XTB einen besonderen Risikohinweis: CFDs seien komplexe Instrumente und beinhalteten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren laut der Quelle beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld.

Infobox – XTB.com: Der STOXX 600 erreichte laut Quelle dank Kursgewinnen im Technologiesektor ein Allzeithoch. XTB weist zugleich auf das Verlustrisiko beim CFD-Handel hin; 77% der Kleinanlegerkonten verlieren demnach Geld.

UBS belässt Deutsche Börse auf „Neutral“

Finanzen.net veröffentlicht am 04.08.2026 eine Analyse zur Deutsche Börse. Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung auf „Neutral“ belassen und nennt ein Kursziel von 265 Euro.

Analyst Michael Werner kommentierte in einer Studie zu den europäischen Börsenbetreibern die Handelsvolumina im Monat Juli. Besonders hob er das starke Handelsvolumen bei Aktien hervor, und zwar „insbesondere für einen Sommer- beziehungsweise Ferienmonat“.

„Insbesondere für einen Sommer- beziehungsweise Ferienmonat“, schrieb Analyst Michael Werner zum starken Aktienhandelsvolumen.
UnternehmenDeutsche Börse AG
EinstufungNeutral
Kursziel265 Euro
Marktkapitalisierung47,29 Mrd. EUR
WKN581005
ISINDE0005810055
Veröffentlichung der Original-Studie03.08.2026 / 22:04 / GMT

Finanzen.net weist außerdem ein durchschnittliches Kursziel von 284,56 aus. Der Abstand des aktuellen Kurses zum durchschnittlichen Kursziel wird mit +6,46% angegeben.

Infobox – Finanzen.net/UBS: UBS bestätigt für die Deutsche Börse die Einstufung „Neutral“ und ein Kursziel von 265 Euro. Im Mittelpunkt der Analyse stehen die starken Aktienhandelsvolumina im Juli.

Niedrigwasser erhöht Transportkosten

Die ARD Mediathek kündigt einen Beitrag mit Stefan Wolff an der Börse an. Thema sind steigende Transportkosten infolge von Niedrigwasser.

Der Beitrag ordnet außerdem den DAX-Höchststand ein. Das Video wurde laut ARD Mediathek am 03.08.2026 um 14:47 Uhr mit Untertitel ausgestrahlt.

Infobox – ARD Mediathek: Stefan Wolff thematisiert den Zusammenhang zwischen Niedrigwasser und steigenden Transportkosten sowie den DAX-Höchststand. Die Sendung wurde am 03.08.2026 um 14:47 Uhr veröffentlicht.

Deutsche-Börse-Aktie laut WELT ohne Veränderung

WELT berichtet über die Deutsche-Börse-Aktie unter der Überschrift „Ohne Veränderung“. Die Meldung ordnet damit eine unveränderte Kursentwicklung der Aktie ein.

Weitere nutzbare Kursdaten oder zusätzliche Kennzahlen enthält der vorliegende WELT-Inhalt nicht. Im Mittelpunkt steht daher die Feststellung, dass die Deutsche-Börse-Aktie ohne Veränderung blieb.

Infobox – WELT: Die Deutsche-Börse-Aktie wird als unverändert beschrieben. Weitere verwertbare Zahlen oder Kursangaben liegen in der Quelle nicht vor.

Quellen: