Gold-Rally beschert Schweizer Nationalbank 26,1 Milliarden Franken Gewinn

Gold-Rally beschert Schweizer Nationalbank 26,1 Milliarden Franken Gewinn

Autor: Aktien & ETF Redaktion

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Kategorie: Nachrichten

Zusammenfassung: Die Ölpreise sind aufgrund der jüngsten Angriffe im Nahen Osten um über sieben Prozent gestiegen, während Brent bei 82,37 Dollar pro Barrel notiert.

Gold-Rally bringt Schweizer Notenbank Megagewinn

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn von 26,1 Milliarden Franken erzielt, was vor allem auf die massive Aufwertung ihrer Goldreserven zurückzuführen ist. Der Bewertungsgewinn auf dem Goldbestand belief sich auf 36,3 Milliarden Franken, während im Vorjahr noch ein Gewinn von 80,7 Milliarden Franken verzeichnet wurde. Belastet wurde das Ergebnis durch Verluste bei den Fremdwährungspositionen. Die SNB plant, Bund und Kantonen eine Ausschüttung von insgesamt vier Milliarden Franken zukommen zu lassen.

„Die Goldreserven haben sich als stabiler Wert erwiesen, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten.“ - SNB

Zusammenfassung: Die SNB verzeichnete 2025 einen Gewinn von 26,1 Milliarden Franken, hauptsächlich durch Goldreserven, und plant eine Ausschüttung von vier Milliarden Franken an Bund und Kantone.

Dax verliert Hunderte Punkte - Euro weicher - Ölpreise steigen stark

Der Dax hat am Montag um 1,7 Prozent oder rund 450 Punkte auf 24.861 Punkte nachgegeben. Der EuroStoxx50 sackte um 1,8 Prozent auf 6026 Stellen ab. Der Euro fiel um 0,6 Prozent auf 1,1738 US-Dollar. Die Preise für die Ölsorten Brent und WTI stiegen um 7,3 beziehungsweise 7,0 Prozent, was auf die Eskalation im Nahen Osten zurückzuführen ist. Reiseaktien, insbesondere die von TUI und Lufthansa, verzeichneten ebenfalls deutliche Verluste.

Zusammenfassung: Der Dax fiel um 1,7 Prozent, während die Ölpreise aufgrund geopolitischer Spannungen stark anstiegen. Reiseaktien litten unter den Marktbedingungen.

Iran-Krieg als Inflationstreiber

Ein länger andauernder Krieg im Nahen Osten könnte die Inflation in der Eurozone um einen Prozentpunkt erhöhen und das Wirtschaftswachstum dämpfen, so Jörg Krämer von der Commerzbank. Der Ölpreis für Brent könnte in einem solchen Szenario auf bis zu 100 US-Dollar pro Barrel steigen, was etwa 40 Prozent über den Preisen von Mitte Februar liegt. Der Markt zeigt sich jedoch optimistisch, dass Verhandlungen zwischen iranischen Vertretern möglich sind.

Zusammenfassung: Ein anhaltender Konflikt im Nahen Osten könnte die Inflation in der Eurozone erhöhen und den Ölpreis auf 100 US-Dollar treiben.

Deutsche Börse-Aktie: Zweiter Tag mit Gewinnen

Die Aktie der Deutschen Börse AG verzeichnete einen Anstieg von 1,38 Prozent und notiert aktuell bei 235,60 Euro. Der Schlusskurs am Vortag lag bei 232,40 Euro. Trotz der allgemeinen Marktentwicklung, die den Dax um 1,84 Prozent nach unten drückte, zeigt die Deutsche Börse eine positive Entwicklung. Das Handelsvolumen betrug 175.121 Aktien, während am vorherigen Handelstag 638.941 Wertpapiere gehandelt wurden.

Zusammenfassung: Die Deutsche Börse-Aktie stieg um 1,38 Prozent auf 235,60 Euro, während der Dax insgesamt fiel.

Ölpreise schießen nach oben

Die Ölpreise sind nach den jüngsten Angriffen im Nahen Osten um mehr als sieben Prozent gestiegen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich in der Spitze auf 82,37 Dollar, den höchsten Stand seit Januar 2025. Die iranischen Revolutionsgarden berichteten von Angriffen auf Tanker, was die Ölversorgung erheblich gefährdet. Analysten erwarten, dass die Preise kurzfristig weiter steigen könnten.

Zusammenfassung: Die Ölpreise stiegen aufgrund von Konflikten im Nahen Osten stark an, mit Brent bei 82,37 Dollar pro Barrel.

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