KI-Boom treibt Infineon, Dividendenstrategien und neue ETF-Konzepte im Fokus

Autor: Aktien & ETF Redaktion

Veröffentlicht:

Kategorie: Nachrichten

Zusammenfassung: Der Pressespiegel beleuchtet KI-getriebene Chancen bei Infineon, mögliche US-Midterm-Effekte, nachhaltiges Dividendenwachstum, ein Kaufsignal für Hannover Rück und neue ETF-Konzepte.

Pressespiegel: KI-Fantasie, US-Midterms, Dividendenstrategien und neue ETF-Konzepte

Infineon: Rekordumsatz dank KI-Rechenzentren – Aktie neu im AKTIONÄR-Depot

Infineon hat im dritten Geschäftsquartal vor allem dank der boomenden Nachfrage nach Stromchips für KI-Rechenzentren einen Rekordumsatz erzielt. Der „AKTIONÄR“ sieht darüber hinaus eine Belebung des Automotive-Geschäfts sowie Fantasie rund um humanoide Roboter als unterstützende Faktoren.

Eine wichtige Rolle spielt laut „Der Aktionär“ die Technologiepartnerschaft mit Nvidia. Die Infineon-Aktie wird deshalb als attraktive Depotbeimischung eingeordnet und neu in das AKTIONÄR-Depot aufgenommen.

Im Marktüberblick von „Der Aktionär“ lag Infineon bei den genannten Tops & Flops mit einem Plus von 7,67 % vorn. Als weitere im Artikel aufgeführte Werte aus dem Halbleiterumfeld wurden unter anderem Aixtron mit +6,19 %, Jenoptik mit +5,22 %, Siltronic mit +4,51 %, SUSS MicroTec mit +4,26 % und Elmos Semiconductor mit +3,20 % genannt.

Infobox – wichtigste Erkenntnisse: Infineons Rekordumsatz wird mit der Nachfrage nach Stromchips für KI-Rechenzentren begründet. Zusätzliche Impulse werden aus dem Automotive-Geschäft, humanoiden Robotern und der Technologiepartnerschaft mit Nvidia erwartet. Die Aktie legte im aufgeführten Marktüberblick um 7,67 % zu.

US-Midterms: Mögliche Folgen für Aktienmärkte und Depots

„Business Insider Deutschland“ berichtet über die möglichen Auswirkungen der US-Zwischenwahlen auf Steuer- und Ausgabenpolitik sowie auf die Aktienmärkte. Donald Trump zeigt sich demnach optimistisch über den Ausgang der Wahlen, während Umfragen auf einen möglichen Verlust hindeuten.

Analysten erwarten, dass die Wahlergebnisse politische Entscheidungen und damit auch die Börsen beeinflussen könnten. Historisch gesehen steigen die Aktienmärkte nach den Wahlen, weshalb sich laut „Business Insider Deutschland“ Chancen für Anleger ergeben könnten, insbesondere bei Qualitätsaktien.

Der Artikel stellt damit die politische Unsicherheit den möglichen positiven Markteffekten nach dem Wahltermin gegenüber. Konkrete einzelne Gewinner- oder Verliereraktien werden im bereitgestellten Inhalt jedoch nicht genannt.

Infobox – wichtigste Erkenntnisse: Im Mittelpunkt stehen die US-Midterms und deren mögliche Auswirkungen auf Steuer- und Ausgabenpolitik. Umfragen deuten auf einen möglichen Verlust für Donald Trump hin. Historisch wurden nach Wahlen steigende Aktienmärkte beobachtet.

Dividendenaktien gegen Anleihen: Wachstum wichtiger als hohe Anfangsrendite

Die „WirtschaftsWoche“ stellt die Frage, ob Dividendenfonds angesichts wieder höherer Anleiherenditen weiterhin attraktiv sind. Stuart Rhodes verweist darauf, dass zehnjährige Anleihen in den USA und Großbritannien über fünf Prozent Rendite in der jeweiligen Währung liefern.

Für den weltweit investierenden Dividendenfonds bleibt laut Rhodes jedoch das Dividendenwachstum entscheidend. Der Fonds kommt momentan im Schnitt auf etwa 3,5 Prozent Dividendenrendite, während mit Tagesgeld in Euro 3,5 Prozent Zins möglich sind.

Als Vorteil steigender Ausschüttungen wird der mögliche Ausgleich der Inflation genannt. Seit dem Start des M&G Global Dividend hat sich die jährliche Ausschüttung laut dem Interview etwa vervierfacht. Bezogen auf das ursprünglich investierte Kapital entspricht dies einem Zuwachs pro Jahr von rund sieben Prozent allein bei der Ausschüttung.

Eine Anleihe zahlt dagegen immer Zinsen in gleicher Höhe. Bei Tagesgeld müsse der Anleger nach Darstellung des Fondsmanagers regelmäßig nach einer neuen Bank suchen, um die besten Konditionen zu erhalten. In einem Umfeld mit steigender Inflation könnten Zinsen aufgezehrt werden, während Aktien durch Dividendenwachstum und mögliche Kursgewinne einen realen Vermögenserhalt ermöglichen könnten.

Gleichzeitig weist Rhodes auf die Risiken hin: Höhere Finanzierungskosten durch ein erhöhtes Zinsniveau belasten den freien Cashflow der Unternehmen. Daher sei nicht sicher, dass Ausschüttungen jedes Jahr steigen.

Fondsrendite im Schnittetwa 3,5 Prozent Dividendenrendite
Tagesgeld in Euro3,5 Prozent Zins
Langfristige Ausschüttungsentwicklungetwa vervierfacht
Zuwachs pro Jahr bezogen auf das ursprünglich investierte Kapitalrund sieben Prozent
Zehnjährige Anleihen in den USA und Großbritannienüber fünf Prozent Rendite in der jeweiligen Währung

Der Fonds habe nach Angaben von Rhodes die Finanzkrise 2008/2009 und den Kurssturz während der Coronapandemie überstanden. In beiden Fällen sei die Ausschüttung nicht zurückgegangen. 2021 sei sie allerdings nur noch um rund ein Prozent statt der üblichen sieben gewachsen.

Das Portfolio umfasst rund 40 Unternehmen, die in Qualität, zyklische Assets und strukturelles Wachstum aufgeteilt werden. Qualität umfasst defensive Bereiche wie Gesundheit und Basiskonsum, während Energie, Rohstoffe, Finanzen und Industrie den zyklischen Assets zugerechnet werden. Technologie und demografische Veränderungen stehen für strukturelles Wachstum.

Bei Dividendenrenditen warnt Rhodes vor einer isolierten Betrachtung. Eine Dividendenrendite von acht Prozent sei kein Kaufgrund und könne eine Falle sein, wenn der Markt schwächere Cashflows, hohe Investitionen oder einen Abschwung erwarte. Der Fondsmanager zeigt sich stattdessen mit Aktien zufrieden, die eine Anfangsrendite von drei oder vier Prozent aufweisen, sofern die Dividende zuverlässig wächst.

Als Warnsignale für Dividendenkürzungen nennt Rhodes zu hohe Schulden und eine Konjunkturabschwächung. Bei Zyklikern könne eine Aktie am Höhepunkt des Aufschwungs attraktiv erscheinen, sich bei einer Wende aber schnell verschlechtern.

Auch Technologieunternehmen werden im Interview differenziert betrachtet. Bei Microsoft drücken die KI-Investitionen auf den freien Cashflow, zugleich sei die Dividende zuletzt um acht Prozent angehoben worden. Von Investitionen in KI-Rechenzentren profitierten Zulieferer wie TSMC und Broadcom sowie Industrieunternehmen; eine abrupte Kürzung der Kapitalbudgets großer Technologiekonzerne könnte jedoch viele Zulieferer treffen.

Infobox – wichtigste Erkenntnisse: Die „WirtschaftsWoche“ hebt den Unterschied zwischen gleichbleibenden Anleihezinsen und wachstumsorientierten Dividenden hervor. Hohe Dividendenrenditen gelten nicht automatisch als Kaufargument. Entscheidend sind nach Einschätzung des Fondsmanagers die Qualität des Geschäfts, die Bilanz, der freie Cashflow und die Fähigkeit, Ausschüttungen langfristig zu steigern.

Hannover Rück: GD 50 nach oben gekreuzt

Bei der Hannover Rück ist am 02.10.2026 um 16:00 das Chartsignal „GD 50 nach oben gekreuzt“ aufgetreten. finanzen.net bezeichnet das Signal als Up-Signal.

Im XETRA-Handel sprang die Hannover-Rück-Aktie zuletzt an und legte um 1,7 Prozent auf 255,00 EUR zu. Die Chartanalyse stellt damit eine positive technische Bewegung der Aktie heraus.

Die Hannover Rück SE ist laut finanzen.net ein international agierender Rückversicherer mit Verbindungen zu über 5.000 Versicherungsgesellschaften auf allen Kontinenten. Die weltweite Infrastruktur umfasst mehr als 170 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften, Niederlassungen und Repräsentanzen.

Das Deutschland-Geschäft wird von der Tochtergesellschaft E+S Rückversicherung AG verantwortet. Die Geschäftstätigkeit ist in die Segmente Schaden-Rückversicherung und Personen-Rückversicherung unterteilt.

finanzen.net bezeichnet Hannover Rück als drittgrößten Rückversicherer weltweit. Das Unternehmen bietet demnach umfassende Rückversicherungslösungen auf globaler Ebene.

ChartsignalGD 50 nach oben gekreuzt
Datum und Uhrzeit des Signals02.10.2026 16:00
Kursbewegung im XETRA-Handel+1,7 Prozent
Genannter Kurs255,00 EUR
Verbindungen zu Versicherungsgesellschaftenüber 5.000
Tochter- und Beteiligungsgesellschaften, Niederlassungen und Repräsentanzenmehr als 170

Infobox – wichtigste Erkenntnisse: finanzen.net meldet bei Hannover Rück ein GD-50-Kaufsignal beziehungsweise ein Up-Signal. Die Aktie legte im XETRA-Handel um 1,7 Prozent auf 255,00 EUR zu. Hannover Rück wird als drittgrößter Rückversicherer weltweit beschrieben.

Vanguard: Experten bewerten neuen „Super-Welt-ETF“

„Wallstreet Online“ führt einen neuen „Super-Welt-ETF“ von Vanguard als Thema auf und kündigt eine Bewertung durch Experten an. Im bereitgestellten Inhalt sind jedoch keine nutzbaren Angaben zur konkreten Zusammensetzung, zu Kosten, Wertentwicklung oder zu den Einschätzungen der Experten enthalten.

Damit lässt sich aus der Quelle lediglich festhalten, dass der Vanguard-ETF als neuer Welt-ETF bezeichnet wird und „Wallstreet Online“ Experteneinschätzungen dazu thematisiert. Weitergehende Daten oder Fakten zum Produkt enthält der bereitgestellte Quelltext nicht.

Infobox – wichtigste Erkenntnisse: „Wallstreet Online“ berichtet über einen neuen „Super-Welt-ETF“ von Vanguard. Konkrete Produktdaten und Expertenurteile sind im vorliegenden Inhalt nicht enthalten.

Quellen: