Meta-Aktie über 20-Tage-Linie, Wiener Börse startet Krypto-Handel, US-Märkte unter Druck

Meta-Aktie über 20-Tage-Linie, Wiener Börse startet Krypto-Handel, US-Märkte unter Druck

Autor: Aktien & ETF Redaktion

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Kategorie: Nachrichten

Zusammenfassung: Die Meta-Aktie bleibt trotz kurzfristiger Erholung im Abwärtstrend, während die Wiener Börse nun auch Krypto-Produkte anbietet und Unsicherheiten an den Märkten bestehen. Eine nachhaltige Markterholung wird erst nach Lösung des Handelskonflikts zwischen USA und China erwartet.

Meta Platforms (ex Facebook): Aktie über 20-Tage-Linie, aber weiterhin im Abwärtstrend

Die Aktie von Meta Platforms (ehemals Facebook) hat am 25.04.2025 mit einem Kurs von 477,90 EUR die 20-Tage-Linie nach oben durchbrochen. Dennoch befindet sich das Papier seit dem 28.03.2025 in einem langfristigen Abwärtstrend und hat in diesem Zeitraum -11,74% an Wert verloren. Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt aktuell -11,86%.

Im Performance-Check von boerse.de wird der Aktie ein AA-Rating bescheinigt. Seit dem 31.12.1999 konnte eine Gewinnrückrechnung von +24,8% p.a. erzielt werden. Seit der Veröffentlichung am 08.09.2020 beträgt der Gewinn +49,7%, und in den letzten drei Jahren seit dem 26.04.2022 liegt der Gewinn bei +47,9%.

Datum Kurs (EUR) Abstand zur 200-Tage-Linie Performance seit 28.03.2025
25.04.2025 477,90 -11,86% -11,74%

Quelle: boerse.de

  • Meta Platforms-Aktie über 20-Tage-Linie, aber weiterhin im Abwärtstrend
  • Langfristige Performance bleibt positiv

Infobox: Trotz kurzfristiger Erholung bleibt die Meta Platforms-Aktie unter Druck. Die langfristige Entwicklung ist jedoch weiterhin positiv.

„Todeskreuz“ an der Börse: Kein Grund zur Panik

Das sogenannte „Todeskreuz“ sorgt aktuell für Nervosität an den Börsen. Jürgen Schmitt, ein erfahrener Experte, erklärt jedoch, dass es sich lediglich um einen technischen Indikator handelt. Anleger sollten sich nicht von Panik leiten lassen, sondern die Marktsituation nüchtern betrachten.

„Es handelt sich lediglich um einen technischen Indikator.“ (Jürgen Schmitt)

Quelle: BILD

  • Das „Todeskreuz“ ist ein technischer Indikator und kein Grund zur Panik
  • Experten raten zu Gelassenheit

Infobox: Trotz des Auftretens des „Todeskreuzes“ sehen Experten keinen Anlass für übertriebene Sorgen.

Wiener Börse startet Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen

Die Wiener Börse hat ihr Angebot erweitert und ermöglicht ab sofort den Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Anleger können nun regulierte Krypto-Produkte direkt an der Wiener Börse handeln, ohne auf ausländische Plattformen ausweichen zu müssen.

Im Rahmen einer Produktoffensive wurden über 100 neue ETFs, darunter auf den NASDAQ 100 und den MSCI World, sowie rund 60 neue Krypto ETPs eingeführt. Insgesamt stehen derzeit 237 ETFs und 60 Krypto ETPs zur Verfügung. Die ETPs bilden die Preisentwicklung von Kryptowährungen wie Bitcoin exakt nach. Steigt der Bitcoin-Preis um 4 Prozent, zieht der ETP im gleichen Ausmaß mit.

„Man besitzt den Coin zwar nicht direkt, profitiert aber voll von der Kursentwicklung“, so ein Sprecher der Wiener Börse.

Lang & Schwarz fungiert als Market Maker und sorgt für durchgehende Handelbarkeit und faire Preise. Das Angebot richtet sich vor allem an Langzeitinvestoren und Krypto-Fans, die sich der Risiken bewusst sind.

Produkt Anzahl
ETFs 237
Krypto ETPs 60

Quelle: Wallstreet Online

  • Direkter Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen an der Wiener Börse
  • Über 100 neue ETFs und 60 Krypto ETPs eingeführt
  • Fokus auf Sicherheit, Regulierung und einfache Handhabung

Infobox: Die Wiener Börse bietet nun ein breites Angebot an ETFs und Krypto ETPs, was insbesondere für langfristige Anleger und Krypto-Interessierte attraktiv ist.

Analyst: Erholungsrallye an den Märkten erst nach Ende des Handelskriegs

Die Märkte zeigen aktuell eine vorsichtige Aufwärtsbewegung, doch laut Mizuho-Analyst Jordan Klein ist eine wirkliche Erholungsrallye erst nach einem endgültigen Ende des Handelskriegs zwischen den USA und China zu erwarten. Viele Investoren halten sich derzeit zurück und warten auf eine Beruhigung der Situation.

„Tweets und Handelsnachrichten bestimmen den Tag, und die Käuferseite ist sich durchaus bewusst, dass gute oder schlechte Nachrichten dort wichtiger sind als die Fundamentaldaten. Traurig, aber wahr. Es lässt ‚Investieren‘ unmöglich erscheinen“, schrieb Klein.

Der Analyst erwartet keine Erholung von der aktuellen Quartalssaison, da diese Nachrichten kaum Beachtung durch langfristige Investoren finden. Andere Experten sind jedoch optimistischer und sehen schon in den kommenden Wochen den Start einer Aufwärtsbewegung.

Quelle: Börse Online

  • Erholungsrallye erst nach Ende des Handelskriegs zwischen USA und China erwartet
  • Aktuelle Quartalssaison dürfte wenig Einfluss auf langfristige Investoren haben

Infobox: Die Unsicherheit durch den Handelskonflikt bremst die Märkte, eine nachhaltige Erholung wird erst nach einer Lösung erwartet.

Unbekanntes Risiko bei US-Aktien: Droht der große Ausverkauf?

US-Aktien stehen aktuell unter Druck, und es gibt Hinweise auf ein bislang wenig beachtetes Risiko. Die Sorgen um die Auswirkungen der von Donald Trump angekündigten Zölle und eine mögliche Rezession in den USA sind groß. Besonders problematisch ist, dass in den USA mehr als zwei Drittel der Wirtschaftsleistung auf die Ausgaben von Privatpersonen zurückzuführen sind.

Das Verbrauchervertrauen der Amerikaner ist laut Daten von FactSet auf den niedrigsten Stand seit Januar 2021 gefallen. Analysten sehen eine massive Diskrepanz zwischen zyklischen Konsumgüteraktien und Basiskonsumgüterunternehmen, was auf einen erwarteten Rückgang der Gewinne bei konjunkturabhängigen Geschäftsmodellen hindeutet.

Faktor USA Europa
Anteil Konsumausgaben am BIP über zwei Drittel deutlich geringer
Verbrauchervertrauen (FactSet) niedrigster Stand seit Jan. 2021 k.A.

Quelle: Börse Online

  • US-Aktien unter Druck durch schwaches Verbrauchervertrauen
  • Großes Risiko durch hohe Abhängigkeit vom Konsum

Infobox: Die US-Wirtschaft ist stark vom Konsum abhängig. Ein Rückgang des Verbrauchervertrauens könnte zu einem großen Ausverkauf bei US-Aktien führen.

Quellen: