Barausgleich

Barausgleich

Was ist ein Barausgleich?

Der Barausgleich ist ein Finanzbegriff, den man oft im Zusammenhang mit verschiedenen Anlageprodukten wie Aktien und ETFs hört. Vereinfacht gesagt, handelt es sich dabei um die Auszahlung von Geld anstelle der Lieferung von physischen Wertpapieren. Dies ist oft der Fall, wenn der Käufer einer Aktie oder eines ETFs beispielsweise keine ganze Einheit eines bestimmten Wertpapiers erwerben kann.

Warum ist der Barausgleich wichtig?

Der Barausgleich spielt in der Welt der Finanzen eine bedeutende Rolle. Er ermöglicht es Anlegern, kleinere Geldbeträge in Aktien und ETFs zu investieren, ohne dafür die volle Einheit eines bestimmten Wertpapiers erwerben zu müssen. So kann beispielsweise auch mit kleinen Beträgen in hochpreisige Aktien investiert werden.

Beispiel für einen Barausgleich

Angenommen, Sie investieren in einen ETF, dessen Anteilspreis bei 100 Euro liegt, aber Ihr Investitionsbetrag beträgt nur 50 Euro. In diesem Fall können Sie nicht eine ganze Einheit des ETFs erwerben und erhalten daher einen Barausgleich. Dies bedeutet, dass der überschüssige Betrag (in diesem Fall 50 Euro) auf Ihr Konto zurücküberwiesen wird.

Barausgleich bei Dividenden

Auch bei der Zahlung von Dividenden kann es zu einem Barausgleich kommen. Wenn eine Aktiengesellschaft eine Dividende ausschüttet, wird diese üblicherweise pro Anteil berechnet. Besitzt ein Investor jedoch nicht ganze Aktieneinheiten, erhält er für den Bruchteil die Dividende in Form von Bargeld.

Fazit

Der Barausgleich ist ein wichtiges Instrument in der Welt der Aktien und ETFs. Er ermöglicht es Anlegern, auch mit kleineren Geldbeträgen in den Markt zu investieren und sorgt für Flexibilität bei der Auszahlung von Dividenden. Es lohnt sich also, diesen Begriff zu kennen und zu verstehen.