Börsenzyklus
Börsenzyklus
Was ist ein Börsenzyklus?
Der Börsenzyklus stellt die sich wiederholenden Bewegungen (Auf- und Abschwünge) der Aktienkurse an der Börse dar. Diese Bewegungen sind beeinflusst durch wirtschaftliche Faktoren, politische Ereignisse und Marktstimmungen. Ein Börsenzyklus besteht aus vier Phasen: die Erholungsphase, die Expansionsphase, die Spitzenphase und die Abschwungphase.
Die Phasen des Börsenzyklus
Das Erkennen der verschiedenen Phasen des Börsenzyklus kann für Anleger von Vorteil sein. Hier stellen wir die vier Phasen vor:
1. Erholungsphase
In der Erholungsphase beginnt die Wirtschaft sich zu erholen und es gibt einen positiven Trend bei den Aktienkursen. Die Inflation ist niedrig und die Arbeitslosigkeit beginnt zu sinken. Anlegern wäre es klug, in diesem Stadium Aktien oder ETFs zu kaufen.
2. Expansionsphase
Während der Expansionsphase steigt die Wirtschaftsleistung stark an. Die Aktienkurse machen große Gewinne, die Arbeitslosigkeit sinkt stark und die Verbraucherpreise beginnen zu steigen. Anleger könnten in dieser Phase von der Wachstumsdynamik profitieren.
3. Spitzenphase
Die Spitzenphase ist gekennzeichnet durch hohe Aktienpreise, eine überhitzte Wirtschaft und steigende Zinsen. Oft entstehen in dieser Phase Spekulationsblasen. Anlegern wäre es geraten, risikohaftere Anlagen wie Aktien zu verkaufen und in sicherere Anlagen zu investieren.
4. Abschwungphase
In der Abschwungphase fallen die Aktienpreise, die Wirtschaft kühlt ab und die Arbeitslosigkeit steigt. Anleger könnten in dieser Phase von fallenden Kursen profitieren, indem sie Short-Positionen einnehmen oder in weniger schwankende Anlagen umschichten.
Bedeutung des Börsenzyklus für Aktien und ETFs
Das Verständnis des Börsenzyklus ist besonders für Anleger wichtig, da es helfen kann, die bestmöglichen Entscheidungen für den Kauf oder Verkauf von Aktien und ETFs zu treffen. Eine kenntnisreiche Betrachtung des Börsenzyklus ermöglicht, die jeweils erfolgreichen Anlagestrategien jeweils passend zur Phase zu wählen.