Capital Market Line

Capital Market Line

Einführung in die Capital Market Line

Die Capital Market Line oder kurz CML ist ein wichtiges Konzept für jeden Investor in Aktien und ETFs. Sie ist eine theoretische Linie, die in der modernen Portfoliotheorie vorkommt. Sie stellt die Beziehung zwischen dem erwarteten Ertrag eines Risikoportfolios und dessen Gesamtrisiko dar.

Was stellt die Capital Market Line dar?

Die Capital Market Line zeigt auf, wie viel Rendite man erwarten kann, in Beziehung zum eingegangenen Risiko. Je höher das Risiko, das der Investor in Kauf nimmt, umso höher sollte auch die erwartete Rendite sein. Auf der CML stellt die Y-Achse die erwarteten Renditen dar und die X-Achse das Risiko, gemessen durch die Standardabweichung. Der Punkt, an dem die CML die Y-Achse schneidet, steht für die Rendite des risikofreien Investments, etwa einer Staatsanleihe.

Relevanz der Capital Market Line im Bereich Aktien und ETFs

Die CML ist ein entscheidendes Hilfsmittel für die Investitionsentscheidung. Sie hilft dabei, eine optimale Balance zwischen Rendite und Risiko zu finden. Um die Höchstrendite bei minimalem Risiko zu erzielen, sollte eine Investition auf der CML liegen. Ein Portfolio mit Aktien und ETFs, das unterhalb der CML liegt, weist ein schlechteres Rendite-Risiko-Verhältnis auf. Liegt ein Portfolio hingegen oberhalb der CML, wäre das laut Theorie nicht möglich.

Fazit zur Capital Market Line

Die Capital Market Line spielt eine zentrale Rolle in der Portfoliotheorie und ist von großer Bedeutung für Investoren bei der Auswahl ihrer Aktien und ETFs. Sie zeigt auf, wie man durch eine bestimmte Risikobereitschaft eine maximale Rendite erzielen kann. Die intuitive Aussage der CML: Mehr Risiko zieht im Idealfall eine höhere Rendite nach sich.