Credit Default Swap
Credit Default Swap
Was ist ein Credit Default Swap?
Ein Credit Default Swap, kurz CDS genannt, ist ein Finanzderivat. Es handelt sich hierbei um ein Versicherungsinstrument. Es bietet Schutz gegen das Ausfallrisiko von Krediten. Mit einem CDS kannst du dich also absichern, falls ein Kreditnehmer seinen Pflichten nicht mehr nachkommen kann.
Funktionsweise des Credit Default Swap
Die Funktionsweise eines Credit Default Swap ist recht simpel. Die Person, die sich absichern möchte, schließt eine Art Versicherungsvertrag mit dem CDS-Anbieter ab. Dieser Vertrag besagt, dass der Anbieter im Fall eines Kreditdefaults den Schaden übernimmt. Somit beruhigt ein CDS die Sorgen vor Zahlungsausfällen. Im Gegenzug zahlt der Käufer eine laufende Prämie an den Anbieter des Credit Default Swaps.
Credit Default Swap und Aktien / ETFs
In Bezug auf Aktien und ETFs spielen Credit Default Swaps normalerweise eine eher untergeordnete Rolle. Denn CDS sind in erster Linie ein Instrument zur Absicherung gegen Kreditausfälle und haben daher nur indirekten Einfluss auf den Aktien- und ETF-Markt. Doch manchmal nutzen Investoren auf verstärkte oder abgeschwächte CDS-Spreads zur Erstellung von Marktprognosen. Diese Prognosen können dann bei der Auswahl von Aktien oder ETFs beachtet werden.
Das Risiko des Credit Default Swap
Beim Credit Default Swap sollte man das Risiko nicht unterschätzen. CDS-Anbieter sind nicht immer in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Das wurde in der Finanzkrise 2007 deutlich. Damals brachen viele CDS-Anbieter zusammen, da sie schlichtweg überfordert waren. Das kann auch zur Kettenreaktion führen und ist mit Vorsicht zu betrachten.
Fazit zum Credit Default Swap
Ein Credit Default Swap ist ein wichtiges Finanzinstrument. Es schützt vor Kreditausfällen und gibt dem Versicherten Sicherheit. Aber, wie bei jedem Finanzprodukt, sollte man die Risiken kennen und einschätzen können. Für normale ETF- und Aktien-Investoren ist der CDS jedoch nur indirekt von Bedeutung.