Over-the-Counter-Devisenfutures

Over-the-Counter-Devisenfutures

Over-the-Counter-Devisenfutures beschreiben eine Art der Geldanlage, die nicht an Börsen, sondern direkt zwischen zwei Parteien ausgehandelt wird. Sie spielen in der Welt der Aktien und ETFs eine wichtige Rolle. Aber was genau sind diese Devisenfutures? Und wie passen sie in Ihr Anlageportfolio? Lassen Sie uns diese Fragen in einfachen Worten beantworten.

Was sind Over-the-Counter-Devisenfutures?

Over-the-Counter-Devisenfutures sind Finanzverträge. Hier vereinbaren zwei Parteien den Austausch von Währungen zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft und zu einem heute festgelegten Kurs. Dieser Handel findet "Over-the-Counter" (OTC) statt, was bedeutet, dass er nicht an einer Börse abgewickelt wird, sondern direkt zwischen den beiden Parteien.

Der Unterschied zu normalem Devisenhandel

Im Gegensatz zum üblichen Devisenhandel, vermögen die Over-the-Counter-Devisenfutures ein hohes Maß an Flexibilität. Denn die Konditionen des Handels werden in individuellen Verträgen zwischen den Handelnden festgelegt. Dazu gehören der Betrag, der Preis und das Ablaufdatum. Das bietet große Chancen, geht aber auch mit großen Risiken einher.

Wie passen Over-the-Counter-Devisenfutures in Ihr Anlageportfolio?

Im Kontext von Aktien und ETFs können Over-the-Counter-Devisenfutures als Absicherung gegen wechselnde Währungskurse ins Portfolio integriert werden. Wenn Sie zum Beispiel in ETFs oder Aktien investieren, die auf eine andere Währung lauten, schützen Sie Over-the-Counter-Devisenfutures vor dem Risiko schwankender Wechselkurse.

Schlussfolgerung

Over-the-Counter-Devisenfutures sind eine vielseitige und komplexe Anlageklasse. Sie bieten hohe Chancen, aber auch Risiken. Nutzen Sie sie weise um Ihr Anlageportfolio vor Währungsschwankungen zu schützen oder um auf Wechselkursschwankungen zu spekulieren. Wie bei jeder Anlage, ist es wichtig, die Risiken zu verstehen und sich gut zu informieren.