Over-the-Counter-Forwards
Over-the-Counter-Forwards
Schauen wir uns einen wichtigen Begriff aus der Finanzwelt an, den Sie vielleicht noch nicht kennen: Over-the-Counter-Forwards. Sorgfältig erklärt, werden Sie erkennen, dass dieser Terminus nicht so kompliziert ist, wie er auf den ersten Blick erscheinen mag.
Was sind Over-the-Counter-Forwards?
Ein Over-the-Counter-Forward, kurz OTC-Forward, ist ein Finanzkontrakt zwischen zwei Parteien. Dabei wird vereinbart, dass eine bestimmte Anzahl von Vermögenswerten, zum Beispiel Aktien oder ETFs, zu einem vorher festgelegten Preis und zu einem bestimmten Datum in der Zukunft getauscht wird. Dieses "zukünftige Datum" ist das, was wir als "Forward" bezeichnen.
Warum "Over-the-Counter"?
Der Begriff "Over-the-Counter" stammt aus dem Englischen und bedeutet "über den Ladentisch". Er dient hier als Metapher für Finanztransaktionen, die direkt zwischen zwei Parteien abgewickelt werden, also "über den Ladentisch" gehen, anstatt über eine Börse abgewickelt zu werden. Daher die Bezeichnung OTC-Forwards für diese Art von Kontrakten.
Gibt es Risiken bei OTC-Forwards?
Natürlich gibt es wie bei jeder Finanztransaktion auch bei den OTC-Forwards gewisse Risiken. Eines der Hauptprobleme besteht darin, den festgelegten Preis in der Zukunft auch tatsächlich realisieren zu können. Der Preis von Vermögenswerten wie Aktien und ETFs kann steigen oder fallen, und wenn der vereinbarte Forward-Preis nicht mehr angemessen ist, wird eine Partei Verluste erleiden.
OTC-Forwards: Ein vielseitiges Instrument
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Over-the-Counter-Forwards sehr flexible und vielseitige Finanzinstrumente im Bereich von Aktien und ETFs sind. Sie ermöglichen es den Parteien, ihre Finanzgeschäfte individuell zu gestalten und auf ihre spezifischen Bedürfnisse zuzuschneiden.