Overhead-Kosten

Overhead-Kosten

Im Bereich von Aktien und ETFs spielen die sogenannten Overhead-Kosten eine wesentliche Rolle. Obwohl dieser Begriff einige von uns verwirren könnte, ist es tatsächlich weniger schwierig zu verstehen, als es klingt. In diesem Glossar-Eintrag erklären wir, was Overhead-Kosten sind und warum sie wichtig sind.

Definition von Overhead-Kosten

Die Overhead-Kosten sind indirekte Kosten, die anfallen, wenn ein Unternehmen oder ein Fonds funktioniert. Im Gegensatz zu direkten Kosten, die direkt der Produktion oder dem Kauf und Verkauf von Wertpapieren zugeordnet sind, beziehen sich Overhead-Kosten auf die allgemeinen Betriebskosten, die für den Betrieb notwendig sind.

Beispiele für Overhead-Kosten

Um einen klaren Eindruck von Overhead-Kosten zu bekommen, schauen wir uns einige Beispiele an. Zu den allgemeinen Overhead-Kosten gehören Gehälter und Löhne, Miete für Büroräume, Versicherung, IT-Support, Marketing und Werbung, Rechts- und Beratungsgebühren und Reisekosten. Bei Aktienfonds und ETFs umfassen diese Kosten auch die Gebühren für die Fondsverwaltung und das Management.

Wie beeinflussen Overhead-Kosten Aktien und ETFs?

Overhead-Kosten sind besonders im Hinblick auf Aktien und ETFs sind von großer Bedeutung. Sie senken die Rendite eines Fonds, da sie von der Gesamtperformance abgezogen werden. Je höher die Overhead-Kosten sind, desto geringer ist die mögliche Rendite für die Anleger. Daher ist es entscheidend, auf die jährlichen Betriebskosten zu achten, die auch als Expense Ratio bezeichnet werden, wenn man in einen Aktienfonds oder ETF investiert.

Schlussgedanken zu Overhead-Kosten

Nun, da Sie eine bessere Vorstellung davon haben, was Overhead-Kosten sind, könnten Sie sie bei Ihrer nächsten Investitionsentscheidung berücksichtigen. Stellen Sie sicher, dass die Overhead-Kosten eines Fonds oder ETFs in einem vernünftigen Verhältnis zu der erwarteten Rendite stehen und letztlich Ihr eigenes Anlageziel unterstützen.