Smart Beta

Smart Beta

Eine innovative Strategie im Investmentbereich, der immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist die sogenannte Smart Beta-Strategie. Sie verbindet den traditionellen passiven Ansatz mit aktiven, aufschlussreichen, quantitativen Techniken um ausgewählte Aktien in ETFs (Exchange Traded Funds) zu gruppieren.

Was bedeutet Smart Beta genau?

Die als Smart Beta bezeichnete Investitionsstrategie ist ein relativ neues Konzept im Bereich der börsengehandelten Fonds (ETFs). Im Gegensatz zu den herkömmlichen ETFs, die versuchen, einen bestimmten Index nachzubilden, versuchen Smart Beta-ETFs, diesen zu übertreffen oder ein bestimmtes Risiko zu minimieren. Sie tun dies mittels spezieller Auswahl- und Gewichtungsmethoden für die enthaltenen Aktien. Damit bewegen sich Smart Beta-ETFs auf einer Linie zwischen klassischen, passiven Indexfonds und aktiv gemanagten Fonds.

Wie funktioniert die Smart Beta-Strategie?

Die Smart Beta-Strategie verwendet zu Beginn einen passiven Ansatz, genau wie traditionelle ETFs. Sie erstellen zunächst ein Portfolio, das einen speziellen Index nachbildet. Hier kommt jedoch die Aktivität ins Spiel. Die Smart Beta-Strategie wählt und gewichtet Aktien basierend auf bestimmten, gewünschten Faktoren, anstatt die reine Marktgewichtung des Indexes zu verwenden.

Welchen Mehrwert bietet Smart Beta?

Smart Beta-ETFs versprechen Anlegern die Möglichkeit einer höheren Rendite oder eines geringeren Risikos als traditionelle Indexfonds. Bei richtiger Anwendung kann Smart Beta eine effektive Möglichkeit sein, spezifische Risikofaktoren in Ihrem Portfolio zu kontrollieren, und gleichzeitig die Vorteile von ETFs, wie Diversifikation und eine transparente Kostenstruktur, beizubehalten.

Fazit: Smart Beta ist eine attraktive Anlageoption

Gut verstanden und richtig genutzt, bietet die Smart Beta-Strategie Anlegern eine attraktive Möglichkeit, um höhere Renditen zu erzielen oder Risiken zu minimieren. Sie verbindet die besten Eigenschaften von passiven und aktiven Investmentstrategien in einem. Allerdings erfordern sie auch mehr Aufmerksamkeit und Analyse als herkömmliche Index-ETFs. Daher sollten sie als Ergänzung eines gut diversifizierten Portfolios behandelt werden.