Standard Deviation

Standard Deviation

Einführung in die 'Standard Deviation'

Ein wichtiger Fachbegriff in der Finanzwelt ist die Standard Deviation, auf Deutsch auch als Standardabweichung bekannt. Wenn wir von Aktien und ETFs (Exchange Traded Funds) sprechen, bezieht sich die Standardabweichung auf das Risiko, das mit einer bestimmten Investition verbunden ist.

Was bedeutet 'Standard Deviation'?

Die Standard Deviation oder Standardabweichung, steht für die Streuung eines Wertes um seinen Mittelwert. In Bezug auf Aktien und ETFs, ist es die Messung, wie stark der Preis einer Aktie oder eines ETFs über einen bestimmten Zeitraum schwankt. Wenn die Preise stark schwanken, ist die Standardabweichung hoch. Schwanken die Preise hingegen wenig, ist die Standardabweichung niedrig.

Warum ist die 'Standard Deviation' wichtig?

Die Standard Deviation ist ein zentraler Indikator für die Risikobewertung einer Anlage. Eine hohe Standardabweichung deutet auf ein hohes Risiko hin, da die Rendite stark variiert. Eine geringe Standardabweichung deutet hingegen auf ein geringeres Risiko hin, da es weniger Schwankungen gibt.

Wie wird die 'Standard Deviation' berechnet?

Zur Berechnung der Standard Deviation werden historische Renditen der jeweiligen Aktie oder des ETFs herangezogen. Ausgehend vom Durchschnitt der Renditen, wird ermittelt, wie stark jede einzelne Rendite von diesem Durchschnitt abweicht. Diese Abweichungen werden quadriert, addiert, durch die Anzahl der Renditen geteilt und zuletzt die Quadratwurzel davon gezogen. Dieser Endwert ist die Standardabweichung.

Anwendung der 'Standard Deviation' beim Investieren

Investoren verwenden die Standard Deviation, um das Risiko ihrer Investitionen einzuschätzen. Wollen Sie beispielsweise in einen ETF investieren, prüfen Sie dessen Standardabweichung. Ist sie hoch, müssen Sie mit stärkeren Schwankungen rechnen. Ist sie niedrig, sollte die Rendite stabiler sein. Die Standardabweichung hilft Ihnen also dabei, das für Sie passende Anlagerisiko einzugehen.