Swap Rate

Swap Rate

Was ist die 'Swap Rate'?

Die Swap Rate ist ein Begriff, der vor allem im Kontext von Aktien und börsengehandelten Fonds (ETFs) aufkommt. Sie wird auch als "Swap-Satz" oder "Tauschrate" bezeichnet und spielt eine wichtige Rolle beim Handel mit derivativen Finanzinstrumenten. Speziell bei synthetischen ETFs stößt man auf die Swap Rate.

Wie funktioniert die 'Swap Rate'?

Um die Rolle der Swap Rate zu verstehen, muss man sich zunächst klar machen, wie ein synthetischer ETF funktioniert. Dieser ETF bildet den zugrunde liegenden Index nicht direkt ab, indem er alle darin enthaltenen Aktien kauft. Stattdessen geht er einen Swap, also einen Tauschvertrag, mit einer Bank ein. Die Bank verpflichtet sich dazu, dem ETF die Wertentwicklung des Index zu liefern. Im Gegenzug erhält die Bank entweder eine Zahlung vom ETF oder eine Wertentwicklung anderer Vermögenswerte, die der ETF besitzt. Die Swap Rate ist in diesem Fall der Preis, den der ETF für den Swap zahlt.

Warum ist die 'Swap Rate' wichtig?

Die Swap Rate ist wichtig, weil sie direkt die Kosten und die Performance des ETF beeinflusst. Je höher die Swap Rate, desto teurer ist der Swap für den ETF, was sich negativ auf seine Performance auswirken kann. Daher versuchen ETF-Manager, möglichst günstige Swap-Raten auszuhandeln.

Fazit: Swap Rate

Zusammengefasst ist die Swap Rate der Preis, den ein synthetischer ETF für den Swap – also den Tauschvertrag mit einer Bank – zahlt, um die Wertentwicklung eines Index abzubilden. Sie ist ein wichtiger Kostenfaktor und kann die Performance des ETF wesentlich beeinflussen. Als Anleger sollte man daher auch immer einen Blick auf die Swap Rate werfen, wenn man in synthetische ETFs investiert.