Die CSR-Berichterstattung nach den Vorschriften zur nichtfinanziellen (Konzern-)Erklärung und ihre Bedeutung im Aktienrecht
CSR und nichtfinanzielle Berichterstattung im Aktienrecht
Fundierte Analyse zu CSR-Berichtspflichten, Organverantwortung und Aktienrecht – unverzichtbar für Rechtspraxis und Wissenschaft.
Kurz und knapp
- Ein wissenschaftlich fundiertes Fachbuch zur CSR-Berichterstattung und ihrer Bedeutung für das Aktienrecht.
- Es behandelt die gesetzlichen Anforderungen an nichtfinanzielle Erklärungen zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen, Menschenrechten sowie Korruptions- und Bestechungsbekämpfung.
- Im Mittelpunkt stehen die Verantwortlichkeiten von Vorstand und Aufsichtsrat bei Erstellung, Prüfung und Kontrolle der CSR-Berichterstattung.
- Die Untersuchung zeigt, welche gesellschaftsrechtlichen Pflichten und Aktionärsrechte sich aus den CSR-Berichtspflichten ergeben können.
- Analysiert werden außerdem rechtliche Möglichkeiten und Konsequenzen bei fehlender oder fehlerhafter nichtfinanzieller Berichterstattung.
- Das Buch eignet sich besonders für Juristen, Studierende, Wissenschaftler, Unternehmensberater sowie Fach- und Führungskräfte in den Bereichen Aktienrecht, Bilanzrecht und nachhaltige Unternehmensführung.
Beschreibung:
Die CSR-Berichterstattung nach den Vorschriften zur nichtfinanziellen (Konzern-)Erklärung und ihre Bedeutung im Aktienrecht beleuchtet ein hochaktuelles Thema an der Schnittstelle von Aktienrecht, Bilanzrecht, Kapitalmarktrecht und öffentlichem Recht. Was in der deutschen Rechtswissenschaft lange als Nebenkriegsschauplatz galt, zählt heute zu den zentralen Gegenwarts- und Zukunftsthemen für Aktiengesellschaften, Vorstände, Aufsichtsräte und rechtlich interessierte Anleger.
Ausgangspunkt der Untersuchung ist die zunehmende gesetzliche Verfestigung des Corporate-Social-Responsibility-Konzepts. Eine entscheidende Entwicklung stellte die CSR-Richtlinie aus dem Jahr 2014 dar. Mit ihrer Umsetzung in deutsches Recht wurden 2017 die Vorschriften zur nichtfinanziellen (Konzern-)Erklärung in das deutsche Bilanzrecht aufgenommen. Dadurch gewann die Berichterstattung über Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die Achtung der Menschenrechte sowie die Bekämpfung von Korruption und Bestechung deutlich an rechtlicher Bedeutung.
Die CSR-Berichterstattung nach den Vorschriften zur nichtfinanziellen (Konzern-)Erklärung und ihre Bedeutung im Aktienrecht geht der grundlegenden Frage nach, ob sich durch die Einführung der vorwiegend bilanzrechtlichen CSR-Berichtspflichten auch die gesellschaftsrechtlichen Rechte und Pflichten von Aktiengesellschaften und ihren Organen verändert haben. Damit richtet sich das Fachbuch an alle, die die Auswirkungen nichtfinanzieller Berichte auf Unternehmensleitung, Überwachung und Aktionärsrechte fundiert nachvollziehen möchten.
Besonders relevant ist die Untersuchung für Leser, die wissen möchten, welche Verantwortung Vorstand und Aufsichtsrat bei der Erstellung, Prüfung und Kontrolle der CSR-Berichterstattung tragen. Darüber hinaus wird analysiert, ob das deutsche Recht ausreichende Mechanismen und Verfahren bereithält, um einer fehlenden oder fehlerhaften CSR-Berichterstattung wirksam entgegenzutreten. Diese Fragestellung knüpft an Erwägungsgrund 10 der CSR-Richtlinie an und macht die Arbeit auch für die Praxis besonders wertvoll.
Die Bedeutung des Themas zeigt sich etwa an folgendem Beispiel: Ein Aufsichtsratsmitglied stellt fest, dass ein Konzern in seiner nichtfinanziellen Erklärung wesentliche Risiken für Menschenrechte und Umwelt nur unvollständig darstellt. Nun stellt sich nicht nur die Frage nach der Qualität des Berichts, sondern auch nach möglichen Verantwortlichkeiten, Kontrollpflichten und rechtlichen Konsequenzen. Das Buch hilft dabei, solche Situationen systematisch einzuordnen und die Verbindung zwischen CSR, Unternehmensführung und Aktienrecht zu verstehen.
Als Fachbuch aus den Bereichen Bücher, Recht, Öffentliches Recht bietet der Titel eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für die Auseinandersetzung mit nichtfinanzieller Berichterstattung und Corporate Social Responsibility. Er eignet sich für Juristen, Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler, Studierende, Unternehmensberater sowie Fach- und Führungskräfte, die sich mit Aktiengesellschaften, Bilanzrecht oder nachhaltiger Unternehmensführung beschäftigen.
Wer die rechtlichen Hintergründe der CSR-Berichtspflichten verstehen, die Rolle der Unternehmensorgane bewerten oder die Bedeutung nichtfinanzieller Informationen für Aktiengesellschaften und den Kapitalmarkt einordnen möchte, erhält mit Die CSR-Berichterstattung nach den Vorschriften zur nichtfinanziellen (Konzern-)Erklärung und ihre Bedeutung im Aktienrecht eine präzise und anspruchsvolle Orientierungshilfe.
Letztes Update: 02.09.2026 04:10
Praktische Tipps
- Geeignet ist das Fachbuch vor allem für Juristen, Aufsichtsräte, Vorstände, Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler sowie Berater, die CSR-Berichtspflichten mit Aktien-, Bilanz- und Kapitalmarktrecht verknüpfen möchten.
- Hilfreich sind Grundkenntnisse im deutschen Aktienrecht und Bilanzrecht; lesen Sie bei Bedarf zunächst die behandelten Vorschriften zur nichtfinanziellen Erklärung und zur Konzernberichterstattung nach.
- Arbeiten Sie fallbezogen mit dem Buch: Markieren Sie bei einem unvollständigen Bericht zu Menschenrechts- oder Umweltrisiken jeweils die möglichen Pflichten von Vorstand und Aufsichtsrat sowie denkbare Kontroll- und Haftungsfolgen.
- Für die Praxis sollten Sie die Ausführungen mit der jeweils geltenden Gesetzeslage, aktuellen höchstrichterlichen Entscheidungen und den einschlägigen europäischen Vorgaben zur Nachhaltigkeitsberichterstattung abgleichen, da sich Berichtspflichten und Anwendungsbereiche weiterentwickeln.
- Zur Vertiefung eignen sich ergänzend Kommentare zum Aktiengesetz und Handelsgesetzbuch sowie Literatur zu Corporate Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Lieferkettenverantwortung und der Prüfung nichtfinanzieller Informationen.