Warren Buffett und das japanische Renditewunder
Warren Buffett, der legendäre Investor und CEO von Berkshire Hathaway, hat 2019 eine bedeutende Investition in fünf japanische Mischkonzerne getätigt: Itochu, Marubeni, Mitsubishi, Mitsui und Sumitomo. Diese Unternehmen zeichnen sich durch eine Kombination aus niedriger Bewertung und konstant steigenden Dividenden aus. Laut einem Bericht von wallstreet:online erwartet Berkshire Hathaway im Jahr 2025 Dividenden in Höhe von 812 Millionen US-Dollar aus dieser Investition, was einer beeindruckenden Dividendenrendite von 5,9 % entspricht. Der Marktwert der Investitionen ist seit 2019 bereits um 70,3 % auf 23,5 Milliarden US-Dollar gestiegen. Buffett plant, diese Beteiligungen langfristig zu halten, da er die Bescheidenheit und Disziplin der japanischen Manager schätzt.
Die Dividendenrenditen der einzelnen Unternehmen sind ebenfalls bemerkenswert: Itochu bietet eine Rendite von 2,95 %, Marubeni 4,19 %, Mitsubishi 3,88 %, Mitsui 3,61 % und Sumitomo 3,80 % (Stand: 14. März 2025). Diese Zahlen verdeutlichen, warum Buffett weiterhin auf diese Werte setzt. Laut FinanzNachrichten.de betont Buffett, dass die japanische Unternehmenskultur, geprägt von harter Arbeit und Bescheidenheit, seinen eigenen Idealen entspricht. Er sieht in diesen Unternehmen nicht nur eine attraktive Renditequelle, sondern auch eine langfristige Partnerschaft, die auf soliden Fundamenten basiert.
Buffett investiert bevorzugt in Märkte mit verlässlicher Rechnungslegung und stabilen politischen Rahmenbedingungen. Während er in den USA aufgrund der freien Marktwirtschaft und der klaren Regeln stark engagiert ist, hat er außerhalb der USA vor allem in Japan eine Ausnahme gemacht. Die dortige Kultur und die Unternehmensführung haben ihn überzeugt, wie wallstreet:online berichtet. Diese Investitionen sind ein Paradebeispiel für Buffetts Strategie, unterbewertete Qualitätsfirmen zu identifizieren und langfristig zu halten.
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