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Petrobras-Aktie: Kennzahlen und Wertpapierdaten im Überblick
Petrobras ist ein brasilianischer Energiekonzern mit dem Schwerpunkt auf Erdöl und Erdgas. Für Anleger in Deutschland ist die Aktie vor allem über eine Vorzugsaktie als ADR interessant. Die Kennung sollte vor dem Kauf genau geprüft werden, da für Petrobras mehrere Wertpapierdaten im Umlauf sind.
- Unternehmen: Petróleo Brasileiro S.A. (Petrobras)
- Wertpapiertyp: Vorzugsaktie als ADR
- WKN: 615375
- Zusätzliche Kennung: WKN 899019
- ISIN: BRPETRACNPR6
- Ticker: PJXB
- Börsenwert: rund 129,052 Milliarden US-Dollar
- Referenzkurs: 8,18 Euro
Die Angaben stammen aus Kurs- und Unternehmensdaten von Morningstar sowie aus Börseninformationen. Kurs, Börsenwert und Kennzahlen verändern sich laufend. Der ausgewiesene Börsenwert ist zudem in US-Dollar angegeben, während der Kurs in Euro notiert. Neben dem Aktienkurs wirkt sich daher auch der Wechselkurs aus.
Ein ADR verbrieft einen Bestand an ausländischen Aktien und bildet nicht einfach eine gewöhnliche deutsche Aktie ab. Depotbank, Umtauschverhältnis und mögliche Gebühren können die tatsächliche Auszahlung beeinflussen. Diese Punkte sollten vor dem Kauf anhand der Depot- und Börsenunterlagen geprüft werden.
Dividendenrendite 2025 und Entwicklung gegenüber 2024
Die Dividendenrendite von Petrobras lag für 2025 bei 6,31 Prozent. Im Jahr 2024 waren es noch 13,05 Prozent. Der Rückgang beträgt damit 6,74 Prozentpunkte beziehungsweise relativ rund 51,6 Prozent.
Die Ausschüttung ist nicht als fester jährlicher Zinssatz zu verstehen. Bei unverändertem Aktienkurs kann eine niedrigere Dividende die Rendite stark drücken; fällt der Kurs bei gleichbleibender Ausschüttung, steigt sie rechnerisch. Die Dividendenrendite allein zeigt deshalb nicht, wie stabil die künftigen Erträge ausfallen.
Petrobras verdient sein Geld in einem zyklischen Rohstoffgeschäft. Öl- und Gaspreise, Fördermengen, Raffineriemargen sowie der brasilianische Real beeinflussen den verfügbaren Überschuss. Eine hohe Ausschüttung kann in einem starken Rohstoffjahr entstehen und danach wieder schrumpfen.
- 2024: 13,05 Prozent Dividendenrendite
- 2025: 6,31 Prozent Dividendenrendite
- Veränderung: minus 6,74 Prozentpunkte
- Rückgang relativ: rund 51,6 Prozent
Wer die Aktie wegen der Ausschüttung prüft, sollte daher die tatsächliche Dividende je Anteil, den Gewinn- und Cashflow-Verlauf sowie die Ausschüttungspolitik betrachten. Bei einem ADR können Umrechnungen, Gebühren und steuerliche Abzüge den Betrag zusätzlich verändern.
Warum die Petrobras-Dividende deutlich schwanken kann
Die Petrobras-Dividende hängt stark vom internationalen Ölgeschäft ab. Schon kleine Veränderungen beim Rohölpreis wirken sich auf Umsatz, Gewinn und freien Cashflow aus. Fällt der Preis, sinkt meist der finanzielle Spielraum für Ausschüttungen; steigt er, kann Petrobras deutlich mehr Mittel erwirtschaften.
Auch Förderkosten und tägliche Produktionsmengen spielen eine Rolle. Neue Tiefseeprojekte benötigen hohe Investitionen, bevor sie Erträge liefern. Verzögerungen, Wartungen oder technische Probleme können den Mittelzufluss bremsen. Der Ausbau von Förderanlagen bindet zudem Kapital, das nicht als Dividende ausgezahlt werden kann.
Im Raffineriegeschäft schwanken die Margen mit der Differenz zwischen Rohölpreisen und den Verkaufspreisen für Benzin, Diesel oder andere Produkte. Politische Vorgaben zur Preisgestaltung können diesen Abstand verändern. Wird der Konzern zu günstigeren Kraftstoffpreisen bewegt, kann das Verbraucher entlasten, aber den Gewinn schmälern.
Ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor ist die brasilianische Politik. Der Staat ist an Petrobras beteiligt und kann strategische Ziele verfolgen, die über die reine Gewinnmaximierung hinausgehen, etwa Investitionen in Energieversorgung, Infrastruktur oder neue Geschäftsfelder. Die Ausschüttung hängt somit nicht allein von der Geschäftslage ab.
- Rohstoffpreise: Öl und Gas bestimmen einen großen Teil der Ertragskraft.
- Investitionen: Neue Förderprojekte können die Ausschüttungsbasis vorübergehend verkleinern.
- Raffineriemargen: Schwankende Produktpreise beeinflussen den operativen Gewinn.
- Wechselkurse: Der brasilianische Real verändert die Umrechnung für Anleger im Euroraum.
- Staatlicher Einfluss: Politische Ziele können die Kapitalverwendung mitprägen.
Eine hohe Ausschüttung ist bei Petrobras daher eher als Beteiligung am Rohstoffzyklus zu verstehen, nicht als dauerhaft planbarer Zahlungsstrom. Wer die Aktie für laufende Einnahmen kauft, sollte freien Cashflow, geplante Investitionen und die aktuelle Ausschüttungspolitik prüfen.
Bewertung mit KGV 6,11 und KUV 1,45
Das KGV von 6,11 bedeutet, dass der Aktienkurs ungefähr dem 6,1-Fachen des erwarteten Jahresgewinns je Aktie entspricht. Das wirkt zunächst günstig, ist bei einem Ölkonzern jedoch mit Vorsicht zu lesen. Gewinne können sich mit dem Rohstoffzyklus stark verändern. Ein niedriges KGV kann deshalb auch bedeuten, dass der Markt künftig mit geringeren Erträgen rechnet.
Das KUV von 1,45 setzt den Börsenwert ins Verhältnis zum Umsatz. Petrobras wird damit ungefähr mit dem 1,45-Fachen seiner Erlöse bewertet. Die Kennzahl ist weniger abhängig von einzelnen Gewinnschwankungen, zeigt aber nicht, wie viel vom Umsatz als Gewinn oder freier Cashflow übrig bleibt. Förderkosten, Investitionen und Finanzierungslasten können ihre Aussagekraft begrenzen.
Zusammen signalisieren beide Werte eine niedrige Gewinnbewertung bei höherer Umsatzbewertung. Für eine belastbare Einschätzung sollte geprüft werden, ob der Gewinn aus der operativen Leistung oder vor allem aus außergewöhnlich günstigen Marktbedingungen stammt.
- KGV 6,11: niedrige Bewertung im Verhältnis zum ausgewiesenen Gewinn
- KUV 1,45: Bewertung des Unternehmens im Verhältnis zum Umsatz
- Wichtige Ergänzung: Beide Kennzahlen sagen wenig über die künftige Kapitalrendite aus
- Prüfpunkt: Gewinnqualität, Verschuldung und Investitionsbedarf sollten zusätzlich betrachtet werden
Ein günstiges KGV garantiert keine Ausschüttung. Entscheidend bleibt, wie viel nachhaltiger Cashflow nach Investitionen und Verpflichtungen verfügbar ist. Die niedrige Bewertung kann eine Chance darstellen, aber ebenso einen Risikoabschlag für politische Einflüsse, Rohstoffabhängigkeit und schwankende Erträge widerspiegeln.
Historische Rendite: Aus 1.000 US-Dollar wurden 2.666,61 US-Dollar
Aus 1.000 US-Dollar wurden bei Petrobras seit 2013 2.666,61 US-Dollar. Das entspricht einem Gesamtzuwachs von rund 166,7 Prozent. Die Zahl beschreibt jedoch ausschließlich den betrachteten Zeitraum und garantiert keine vergleichbare Entwicklung in der Zukunft.
Die durchschnittliche Performance der vergangenen zehn Jahre wird mit 14,30 Prozent pro Jahr angegeben. Durchschnittswerte glätten starke Zwischenbewegungen. Ein Anleger kann zeitweise deutlich im Minus gelegen haben, obwohl am Ende ein positiver Wert zu Buche steht. Gerade bei einem einzelnen Rohstoffkonzern ist der Einstiegszeitpunkt daher wichtig.
- Startbetrag: 1.000 US-Dollar
- Endwert: 2.666,61 US-Dollar
- Wertzuwachs: 1.666,61 US-Dollar
- Gesamtzuwachs: rund 166,7 Prozent
- Durchschnittliche Jahresperformance: 14,30 Prozent
Die Entwicklung ist in US-Dollar ausgewiesen, während Anleger aus dem Euroraum ihre tatsächliche Rendite in Euro bewerten. Wechselkursveränderungen können das Ergebnis erhöhen oder verringern. Steuern, Depotkosten und mögliche ADR-Gebühren bleiben bei der historischen Vergleichszahl unberücksichtigt.
Der Rückblick zeigt, dass Petrobras über den betrachteten Zeitraum Vermögen schaffen konnte. Ob sich dieses Muster fortsetzt, hängt unter anderem von künftigen Investitionen, der globalen Energienachfrage und der politischen Ausrichtung des Konzerns ab.
Durchschnittliche Performance von 14,30 Prozent pro Jahr
Die angegebene durchschnittliche Performance von 14,30 Prozent pro Jahr beschreibt eine historische annualisierte Rendite, keinen festen Jahreszins. Sie fasst unterschiedliche Kursbewegungen über den betrachteten Zeitraum in einer Vergleichszahl zusammen.
Für die Beurteilung ist der Unterschied zwischen arithmetischem und geometrischem Durchschnitt wichtig. Eine starke Kurssteigerung und ein späterer Rückgang heben sich nicht einfach auf. Verluste wirken durch den Zinseszinseffekt besonders schwer. Ein langfristiger Durchschnitt kann deshalb positiv aussehen, obwohl der Weg dorthin von erheblichen Schwankungen geprägt war.
Zu klären ist außerdem, ob die Kennzahl nur Kursgewinne oder auch wiederangelegte Dividenden berücksichtigt. Eine Gesamtrendite mit reinvestierten Ausschüttungen eignet sich besser für die Frage, wie sich ein tatsächlich investierter Betrag entwickelt hätte. Fehlen Angaben zur Berechnung, bleibt die Zahl nur eingeschränkt vergleichbar.
- 14,30 Prozent pro Jahr: historischer Durchschnittswert
- Keine Garantie: Vergangenheitsrenditen lassen sich nicht zuverlässig fortschreiben
- Berechnung prüfen: Kursrendite und Gesamtrendite können voneinander abweichen
- Zinseszinseffekt: Wiederangelegte Erträge beeinflussen das Endvermögen stark
Für die Anlageentscheidung ist die Kennzahl ein Rückblick, aber kein alleiniger Kaufgrund. Eine Szenariorechnung mit schwacher, mittlerer und starker Entwicklung sowie einem Sicherheitsabschlag hilft, die Petrobras-Aktie nüchterner zu bewerten.
Vorzugsaktie als ADR: WKN, ISIN und Börsenhandel
Ein ADR ist ein von einer Depotbank ausgegebenes Hinterlegungspapier. Es ermöglicht den Handel mit ausländischen Aktien an einem zugänglicheren Börsenplatz. Anleger erwerben nicht unmittelbar die brasilianische Stamm- oder Vorzugsaktie, sondern ein Zertifikat, das einen bestimmten Bestand an Originalaktien repräsentiert. Das Verhältnis zwischen ADR und hinterlegten Aktien sollte im Wertpapierprospekt geprüft werden.
Für die hier betrachtete Vorzugsaktie als ADR werden unter anderem WKN 615375, WKN 899019, ISIN BRPETRACNPR6 und der Ticker PJXB genannt. Diese Angaben sollten vor dem Kauf direkt mit dem Eintrag des Brokers abgeglichen werden, da ein anderer Börsenplatz zu einer abweichenden Kennung oder einem anderen Produkt führen kann.
- WKN 615375: Kennnummer einer aufgeführten ADR-Variante
- WKN 899019: weitere in Marktdaten geführte Kennung
- ISIN BRPETRACNPR6: internationale Wertpapiernummer
- Ticker PJXB: Börsenkürzel der betrachteten Notierung
Bei der Dividende erhält die Depotbank die Ausschüttung der hinterlegten Aktien und leitet sie nach Abzug vertraglicher Kosten an die ADR-Inhaber weiter. Der gutgeschriebene Betrag kann daher von der Dividende der brasilianischen Originalaktie abweichen. Quellensteuer, Umrechnungskosten und Gebühren der Verwahrstelle können hinzukommen.
Stimmrechte und Kapitalmaßnahmen richten sich ebenfalls nach den Bedingungen des ADR-Programms. Wer Petrobras vor allem wegen der Ausschüttung kauft, sollte den offiziellen ADR-Vertrag, das Umtauschverhältnis und den maßgeblichen Ex-Dividenden-Tag prüfen. Der angezeigte Kurs allein reicht für eine saubere Beurteilung nicht aus.
TraderFox-Checks ohne ausgewiesenes Qualitäts- und Dividendenergebnis
Für Petrobras ist im TraderFox-Material weder beim Qualitäts-Check noch beim Dividenden-Check ein Punktwert ausgewiesen. Beide Felder stehen ohne Ergebnis beziehungsweise mit „-“. Daraus lässt sich kein positives oder negatives Urteil ableiten.
Ein fehlender Check-Wert kann bedeuten, dass die erforderlichen Kriterien nicht berechnet wurden, nicht vollständig vorlagen oder für das konkrete Wertpapier nicht verfügbar waren. Er ist daher weder mit einer schlechten Unternehmensqualität noch mit einer gestrichenen Dividende gleichzusetzen.
Für die Anlageprüfung sollte der Anleger die offenen Punkte anhand belastbarer Unternehmensdaten klären. Besonders relevant sind:
- Cashflow: Reicht der Mittelzufluss nach Investitionen für Ausschüttungen aus?
- Bilanz: Wie entwickeln sich Schulden, Liquidität und Zinslast?
- Ausschüttungspolitik: Welche Regeln legt Petrobras für Dividenden und weitere Kapitalrückgaben fest?
- Gewinnqualität: Stammt der Ertrag aus dem laufenden Geschäft oder aus Sondereffekten?
- Historie: Wie regelmäßig wurden Dividenden beschlossen und tatsächlich ausgezahlt?
Der fehlende TraderFox-Score ist ein Prüfhinweis, kein Anlageurteil. Eine nachvollziehbare Entscheidung entsteht erst, wenn Geschäftsbericht, Quartalszahlen und offizielle Beschlüsse zur Ausschüttung zusammen betrachtet werden. Für aktuelle Informationen empfiehlt sich der Investor-Relations-Bereich von Petrobras sowie die Mitteilungen der zuständigen Börsen- und Depotstellen. Gerade bei ADRs können Zahlungs- und Abrechnungstermine vom Beschluss der brasilianischen Gesellschaft abweichen.
Beispielrechnung zur möglichen Dividendeneinnahme
Eine Modellrechnung macht die Größenordnung sichtbar. Wer 1.000 Euro investiert und mit einer Dividendenrendite von 6,31 Prozent rechnet, käme auf einen rechnerischen Bruttoertrag von etwa 63,10 Euro pro Jahr. Das ist eine Orientierung, keine zugesicherte Auszahlung.
Bei 5.000 Euro wären es unter derselben Annahme rund 315,50 Euro brutto, bei 10.000 Euro 631 Euro. Die Rechnung setzt voraus, dass Kursbasis und Ausschüttung unverändert bleiben, was bei Petrobras nicht sicher ist.
- 1.000 Euro Anlage: etwa 63,10 Euro brutto
- 5.000 Euro Anlage: etwa 315,50 Euro brutto
- 10.000 Euro Anlage: etwa 631 Euro brutto
Zum Vergleich steht die Rendite von 13,05 Prozent für eine deutlich höhere historische Ausschüttungsphase. Bei 1.000 Euro entspräche das rechnerisch 130,50 Euro brutto. Der Abstand von 67,40 Euro zeigt, wie stark sich die Einnahmeerwartung ohne Änderung des Anlagebetrags verändern kann.
Vom Bruttobetrag können Quellensteuer, deutsche Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls Kirchensteuer sowie ADR- und Währungsgebühren abgehen. Die tatsächliche Gutschrift hängt vom Wohnsitz, dem Depotanbieter und der konkreten Abwicklung ab. Bei einer Wiederanlage entsteht zudem ein neuer Kaufbetrag, der wiederum Kursrisiken unterliegt.
Für eine realistische Planung sollten mehrere Szenarien gerechnet werden, etwa 3, 6,31 und 13,05 Prozent. So wird erkennbar, dass die Petrobras-Aktie laufende Erträge ermöglichen kann, deren Höhe aber nicht mit einem festen Sparzins vergleichbar ist.
Fazit: Hohe laufende Rendite, aber schwankende Ausschüttung
Petrobras kann für Anleger interessant sein, die eine hohe Ausschüttung mit einem Engagement im Energiesektor verbinden möchten. Attraktiv ist die Aktie vor allem als chancenorientierte Beimischung, nicht als verlässlicher Ersatz für eine planbare Zinsanlage. Ausschlaggebend sind die Abhängigkeit von Rohstoffmärkten, politischen Entscheidungen und der künftigen Kapitalverwendung.
Wer laufende Erträge sucht und schwankende Zahlungen aushält, kann Petrobras näher prüfen. Anleger, die regelmäßig gleich hohe Einnahmen benötigen oder größere Kursverluste nicht verkraften, sollten die Position klein halten oder auf stabilere Dividendenzahler ausweichen.
- Eher geeignet: Anleger mit langem Anlagehorizont und hoher Risikotoleranz
- Nur bedingt geeignet: Investoren, die auf planbare Jahreszahlungen angewiesen sind
- Vorsicht geboten: bei einem sehr konzentrierten Depot oder einem kurzfristigen Anlageziel
Unterm Strich bietet Petrobras eine interessante Kombination aus niedriger Bewertung, möglicher Ausschüttung und Zugang zum brasilianischen Energiemarkt. Dem stehen politische Einflussnahme, Währungsrisiken, ADR-Kosten und ein zyklisches Geschäftsmodell gegenüber. Eine angemessene Positionsgröße ist deshalb wichtiger als die Jagd nach der höchsten Rendite.
Fazit: Die Petrobras-Aktie kann profitabel sein, wenn Dividenden und Kursentwicklung gemeinsam betrachtet werden. Ihre Ausschüttung verdient jedoch einen Risikoabschlag. Wer investiert, sollte die Zahlung nicht fest einplanen, die Unternehmensberichte verfolgen und den Kauf als langfristige, schwankungsanfällige Beteiligung verstehen. „Hohe laufende Rendite“ klingt verlockend – bei Petrobras kommt sie jedoch nicht ohne Seegang.
Nützliche Links zum Thema
- Petroleo Brasileiro SA Petrobras Vz - DivvyDiary
- Dividende von Petrobras im September 2026 - Aktienfinder
- Petroleo Brasileiro SA Petrobras (ADR) Aktie | Kurs | Dividende
FAQ zur Dividende und Renditechance der Petrobras-Aktie
Wie hoch ist die Dividendenrendite der Petrobras-Aktie?
Die angegebene Dividendenrendite der Petrobras-Aktie lag 2025 bei 6,31 Prozent. Im Jahr 2024 wurden 13,05 Prozent ausgewiesen. Die Rendite kann jedoch schwanken, weil sowohl die Dividende als auch der Aktienkurs variieren.
Warum schwankt die Dividende von Petrobras?
Die Ausschüttung hängt unter anderem von Öl- und Gaspreisen, Fördermengen, Raffineriemargen, Investitionen und dem freien Cashflow ab. Zusätzlich kann der staatliche Einfluss auf Petrobras die Kapitalverwendung und damit die Dividendenhöhe beeinflussen.
Ist die Petrobras-Aktie günstig bewertet?
Die angegebenen Bewertungskennzahlen weisen auf eine vergleichsweise niedrige Gewinnbewertung hin. Das KGV beträgt 6,11, während das KUV bei 1,45 liegt. Wegen des zyklischen Ölgeschäfts sollte ein niedriges KGV jedoch nicht automatisch als Kaufsignal verstanden werden.
Welche Rendite erzielte Petrobras historisch?
Aus 1.000 US-Dollar wurden seit 2013 laut den vorliegenden Angaben 2.666,61 US-Dollar. Die durchschnittliche Performance der vergangenen zehn Jahre wird mit 14,30 Prozent pro Jahr angegeben. Historische Renditen sind jedoch keine Garantie für die zukünftige Entwicklung.
Für welche Anleger eignet sich die Petrobras-Aktie?
Die Aktie eignet sich eher als chancenorientierte Beimischung für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont und hoher Risikotoleranz. Das Investment ist wegen Rohstoff-, Währungs- und politischen Risiken sowie der schwankenden Dividende nicht mit einer planbaren Zinsanlage vergleichbar.







