Mit ETFs für Kinder die Zukunft sichern: Die besten Möglichkeiten

04.02.2024 08:00 142 mal gelesen Lesezeit: 12 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Ein Sparplan auf einen breit gestreuten Welt-ETF ermöglicht langfristiges Wachstum durch regelmäßige Einzahlungen.
  • Auswahl an thesaurierenden ETFs nutzen, um von der automatischen Wiederanlage der Erträge zu profitieren und den Zinseszinseffekt zu maximieren.
  • Bei der ETF-Auswahl auf geringe Verwaltungskosten und eine solide Anbieterreputation achten, um die Rendite zu optimieren und das Risiko zu minimieren.

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ETFs für Kinder: Ein Einstieg in die finanzielle Bildung

Die Grundlage für einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld wird oft bereits in der Kindheit gelegt. ETFs für Kinder können dabei eine doppelte Rolle einnehmen: Sie sind nicht nur eine Form der Geldanlage, sondern auch ein praktisches Werkzeug für die finanzielle Bildung. Eltern haben die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Kindern den Aufbau eines ETF-Portfolios zu beobachten und so grundlegende Konzepte wie Zinseszins, Diversifikation und Marktschwankungen zu vermitteln.

Ein früher Einstieg in die Welt der Finanzen kann Kindern helfen, ein besseres Verständnis für den Wert des Geldes zu entwickeln. Es ermöglicht ihnen, das Prinzip des Sparens und Investierens praxisnah zu erleben. Die Wahl eines ETFs für Kinder als Anlageinstrument ist dabei besonders zugänglich, da ETFs oft mit geringen Gebühren und einer einfachen Struktur aufwarten.

Das Anlegen in ETFs birgt zudem die Chance für Kinder, mit der wirtschaftlichen Entwicklung zu wachsen. Da viele ETFs breit gestreute Indizes abbilden, können Kinder auf spielerische Weise lernen, wie sich verschiedene Sektoren und Unternehmen auf ihre Investition auswirken. Dies fördert nicht nur das Verständnis über wirtschaftliche Zusammenhänge, sondern regt auch das Interesse an globalen Entwicklungen an.

ETFs für Kinder sind nicht nur für den Vermögensaufbau nützlich, sondern dienen auch als pädagogisches Instrument, um die Weichen für ein finanzbewusstes Leben zu stellen.

Die Vorteile von ETFs als Anlageform für den Nachwuchs

ETFs als Anlageform bieten zahlreiche Vorteile, die sie zu einer attraktiven Option für die finanzielle Absicherung des Nachwuchses machen. Einer der größten Vorteile ist die Kosteneffizienz. Im Vergleich zu aktiven Investmentfonds fallen bei ETFs in der Regel wesentlich niedrigere Verwaltungsgebühren an. Dies bedeutet, dass mehr vom Ersparten direkt in den Vermögensaufbau fließt und nicht für hohe Gebühren aufgebraucht wird.

Die Flexibilität von ETFs ist ein weiterer entscheidender Vorteil. Ob kleine oder große Beträge, regelmäßige Einzahlungen oder einmalige Anlagen – ETFs lassen sich an individuelle Sparziele und Möglichkeiten anpassen. Zudem können Anteile von ETFs börsentäglich gehandelt werden, was eine hohe Liquidität bedeutet. Sollte das Geld also unerwartet benötigt werden, ist ein schneller Zugriff möglich.

Nicht zu vergessen ist die breite Diversifikation, die ETFs bieten. Indem sie einen Index abbilden, investieren sie gleichzeitig in viele verschiedene Unternehmen und Branchen. Dies verringert das Risiko, das bei einer Anlage in einzelne Aktien deutlich höher liegt. Für den langfristigen Vermögensaufbau für Kinder ist diese Risikostreuung von besonderer Bedeutung.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Transparenz, die durch ETFs gegeben ist. Eltern und Kinder können jederzeit nachvollziehen, in welche Unternehmen und Branchen das investierte Geld fließt. Diese Transparenz fördert das Verständnis für die Anlage und unterstützt das Heranwachsen zu mündigen Anlegern.

ETFs kombinieren niedrige Kosten, Flexibilität, Risikostreuung und Transparenz zu einer Anlageform, die für den langfristigen finanziellen Erfolg von Kindern ideale Voraussetzungen schafft.

Investitionsstrategien für den langfristigen Vermögensaufbau von Kindern

Vorteile von ETFs Nachteile von ETFs
Niedrige Verwaltungskosten Marktrisiko durch die Abhängigkeit von der Marktentwicklung
Hohe Diversifikation Keine Garantie für positive Rendite
Einfacher und transparenter Aufbau Begrenzte Einflussnahme auf die Zusammensetzung des Portfolios
Möglichkeit der Anlage in nachhaltige oder themenspezifische ETFs Ggf. niedrigere Rendite im Vergleich zu aktiven Fonds bei Marktbelebung
Langfristiges Wachstumspotential Schwierigkeit beim Timing des Marktein- und Austritts
Flexibilität in der Anlage (Einmalanlage oder Sparplan) Abhängigkeit von der Entwicklung der Indizes
Generell niedrige Einstiegshürden Potentielle Komplexität durch die Vielzahl verfügbarer ETF-Produkte

Wie man den richtigen ETF für Kinder auswählt

Die Auswahl des richtigen ETFs für Kinder ist entscheidend, um die finanzielle Zukunft optimal zu gestalten. Zunächst ist es wichtig, die Anlageziele zu definieren. Möchte man zum Beispiel für die Ausbildung des Kindes sparen oder ein Startkapital für das Erwachsenenalter aufbauen? Je nach Zielsetzung variieren die Ansprüche an den ETF.

Ein Blick auf die Performance des ETFs in der Vergangenheit kann eine erste Orientierung bieten, wobei zu beachten ist, dass frühere Ergebnisse nicht zwingend eine Prognose für die Zukunft darstellen. Vielmehr sollte der Fokus auf der Konsistenz der Ergebnisse des ETFs liegen.

Die Zusammensetzung des ETFs verdient ebenfalls Aufmerksamkeit. Eltern sollten prüfen, welche Werte der ETF enthält und ob diese zu den eigenen Wertvorstellungen und dem gewünschten Risiko-Level passen. Auch die Kostenquote (Total Expense Ratio, TER) ist zu berücksichtigen, da sie sich langfristig auf das Anlageergebnis auswirkt.

Es ist sinnvoll, auf ETFs mit einer breiten Streuung und einer soliden Größe zu achten. Dies kann die Risiken weiter minimieren und für eine stabilere Entwicklung des Anlagekapitals sorgen. Auch die Handelbarkeit des ETFs, also wie einfach Anteile gekauft oder verkauft werden können, ist ein wesentliches Kriterium.

  1. Ziele der Anlage definieren
  2. Performance und Konsistenz analysieren
  3. Zusammensetzung des ETFs prüfen
  4. Kostenquote berücksichtigen
  5. Auf breite Streuung und Größe achten
  6. Handelbarkeit des ETFs sicherstellen
Die sorgfältige Auswahl eines ETFs unter Berücksichtigung persönlicher Präferenzen, Kosten und Anlagezielen ist der Schlüssel, um für Kinder das geeignete Anlageprodukt zu finden.

Sparpläne für Kinder: Langfristig Vermögen aufbauen

Ein wesentlicher Baustein für den langfristigen Vermögensaufbau sind Sparpläne für Kinder. Diese ermöglichen es, regelmäßig und schon mit kleineren Beträgen in einen ETF zu investieren. Ein großer Vorzug von Sparplänen liegt in der Nutzung des Zinseszinseffekts, der über die Jahre das Vermögen durch die Wiederanlage der Erträge deutlich wachsen lässt.

Durch das Prinzip des Cost-Average-Effekts können Kursschwankungen beim Aufbau von ETF-Sparplänen vorteilhaft genutzt werden. Bei niedrigen Kursen werden mehr Anteile gekauft und bei hohen Kursen weniger. Somit ergibt sich im Laufe der Zeit ein durchschnittlicher Einstandspreis, was das Risiko von Fehlinvestitionen reduziert.

Beim Anlegen von Sparplänen ist eine gleichbleibende Disziplin wichtig. Unabhängig von der aktuellen Marktlage sollte die Rate kontinuierlich angelegt werden, um effektiv Vermögen aufzubauen. Zusätzlich bietet es sich an, die Sparpläne flexibel zu gestalten, sodass sie an die finanzielle Situation der Familie angepasst werden können.

Für den nachhaltigen Aufbau von Kindersparplänen lohnt es sich, bereits zu Anfang einen Plan zur regelmäßigen Erhöhung der Sparrate zu haben. So kann mit steigendem Alter des Kindes oder bei Verbesserung der eigenen Einkommenssituation die Investitionssumme schrittweise erhöht und das Sparziel schneller erreicht werden.

Durch die Einrichtung eines ETF-Sparplans für Kinder und die Beibehaltung der Investitionsdisziplin über die Jahre, können Eltern effizient ein bedeutendes Kapital für die Zukunft ihrer Kinder aufbauen.

Steuerliche Aspekte bei ETF-Investitionen für Kinder

Die steuerlichen Aspekte sind ein wichtiger Punkt, den es bei ETF-Investitionen für Kinder zu beachten gilt. In Deutschland profitieren Kinder von einem eigenen Sparer-Pauschbetrag, der aktuell bei 801 Euro liegt. Dies bietet die Möglichkeit, Kapitalerträge bis zu diesem Betrag steuerfrei einzunehmen. Eltern sollten diesen Freibetrag nutzen und ein Depot auf den Namen des Kindes eröffnen.

Um die Freistellung zu nutzen, müssen Eltern für ihr Kind eine Steueridentifikationsnummer beantragen und beim Kreditinstitut einen Freistellungsauftrag einrichten. So lassen sich die erzielten Gewinne aus den ETF-Investitionen bis zum Höchstbetrag steuerfrei stellen.

Erträge, die über den Freibetrag hinausgehen, werden mit der Abgeltungssteuer von derzeit 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer versteuert. Es ist daher ratsam, die Investitionen so zu planen, dass sie im Rahmen des Sparer-Pauschbetrags liegen, ferner sollten Eltern beachten, dass die steuerliche Belastung bei der Rentabilitätsberechnung der ETF-Anlage eine Rolle spielt.

Für die steuerliche Optimierung kann es sinnvoll sein, in thesaurierende ETFs zu investieren, die erzielte Erträge automatisch wieder anlegen. Dies verzögert die Steuerlast auf den Zeitpunkt der Realisierung des Gewinns, also beispielsweise beim Verkauf der ETF-Anteile.

Die Nutzung des Sparer-Pauschbetrags und die richtige Auswahl von ETFs unter Berücksichtigung ihrer steuerlichen Eigenschaften sind maßgeblich für eine steuereffiziente Anlagestrategie für Kinder.

Risikostreuung durch ETFs: Sicherheit für die Zukunft Ihrer Kinder

Eines der zentralen Prinzipien einer soliden Anlagestrategie ist die Risikostreuung, auch Diversifikation genannt. Bei ETF-Investitionen für Kinder spielt sie eine entscheidende Rolle, um das Portfolio gegen Marktvolatilität abzusichern. ETFs, die viele verschiedene Anlageklassen, Branchen und Regionen abdecken, verteilen das Risiko und vermindern die Auswirkungen von Wertschwankungen einzelner Anlagen.

Die Einrichtung eines diversifizierten Portfolios kann damit einen bedeutenden Beitrag zur Sicherheit der finanziellen Zukunft von Kindern leisten. Durch die Investition in verschiedene ETFs, die beispielsweise Aktienindizes, Anleihen und Rohstoffe abbilden, lassen sich die Risiken effektiv über mehrere Anlageklassen verteilen.

Geographische Diversifikation ist ebenfalls wichtig, um das Portfolio gegen regionale wirtschaftliche Schwankungen zu schützen. Globale ETFs, die Märkte außerhalb des Heimatlandes abdecken, sollten deshalb in Betracht gezogen werden. Diese internationale Streuung kann das Potenzial langfristiger Renditen erhöhen.

Es ist zudem empfehlenswert, die Anlageentscheidungen in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und anzupassen, um sicherzustellen, dass das Portfolio mit den Finanzmärkten und den eigenen Anlagezielen im Einklang bleibt.

Die gezielte Risikostreuung durch den Einsatz verschiedener ETFs ist ein wesentlicher Baustein, um das Vermögen für Kinder vor großen Marktschwankungen zu schützen und langfristig aufzubauen.

Die Rolle des Anlagehorizonts bei ETFs für Kinder

Der Anlagehorizont spielt eine grundlegende Rolle bei der Auswahl von ETFs für Kinder. Langfristigkeit ist hierbei das Schlüsselwort, denn Kinder haben den Vorteil der Zeit. Mit einem langfristigen Anlagehorizont können die Schwankungen der Märkte besser ausgeglichen und das volle Potenzial des Zinseszinseffekts ausgeschöpft werden.

Wenn die Geldanlage für Ziele wie die Ausbildung oder den Start ins Berufsleben gedacht ist, hat man oft einen Anlagezeitraum von 15 bis 20 Jahren oder mehr zur Verfügung. In einem solchen Zeitfenster können risikoreichere Anlagen wie Aktien-ETFs sinnvoll sein, da historisch gesehen höhere Renditen gegenüber sichereren Anlagen wie Anleihen erzielt werden.

Bei der Festlegung des Anlagehorizonts sollte auch bedacht werden, dass dieser flexibel gestaltet werden kann. Je näher das Ziel heranrückt, desto konservativer sollte die Anlagestrategie werden. So besteht etwa die Möglichkeit, das Portfolio sukzessive umzustrukturieren und den Anteil sicherer Anlagen schrittweise zu erhöhen.

Eltern sind gut beraten, den Anlagehorizont an den Lebensphasen ihrer Kinder zu orientieren und entsprechende Anpassungen im Investitionsplan vorzunehmen. Dies trägt dazu bei, kurzfristige Marktrisiken zu minimieren und das angelegte Kapital erwartungsgemäß zur Verfügung zu haben.

Ein klar definierter, an den Zielen ausgerichteter Anlagehorizont ist entscheidend für die ertragsoptimierte und risikobewusste Anlage in ETFs, um die finanzielle Zukunft der Kinder zu sichern.

ETFs besparen: Einmalanlage versus Sparplan

Beim Besparen von ETFs stehen Eltern vor der Entscheidung zwischen einer Einmalanlage oder dem Einrichten eines Sparplans. Beide Optionen haben ihre spezifischen Vorzüge und können je nach individueller Situation die bessere Wahl sein.

Die Einmalanlage ist besonders geeignet, wenn ein größerer Geldbetrag zur Verfügung steht, der sofort investiert werden soll. Diese Option kann nützlich sein, um von aktuellen Marktbedingungen zu profitieren oder um ein umfangreiches Investment auf einmal zu tätigen, das über die Zeit wachsen soll.

Demgegenüber ermöglicht ein Sparplan den regelmäßigen Kauf von ETF-Anteilen, auch mit geringeren Summen. Dies bietet eine hohe Flexibilität und erleichtert den Einstieg in die Geldanlage. Der Sparplan kann außerdem dabei helfen, das Timing-Risiko des Markteintritts zu verringern und durch den Cost-Average-Effekt die Durchschnittskosten der Anlage zu minimieren.

Die Wahl sollte auch vor dem Hintergrund des Anlagehorizonts und der Risikobereitschaft getroffen werden. So können Sparpläne bei langfristigen Anlagezielen und einer geringeren Risikoneigung vorteilhafter sein, während Einmalanlagen bei kurz- bis mittelfristigen Zielen und höherer Risikobereitschaft geeignet sein können.

Die Entscheidung zwischen Einmalanlage und Sparplan sollte im Einklang mit der persönlichen Finanzlage, dem Anlagehorizont und der Risikotoleranz getroffen werden, um die ETF-Investition bestmöglich an die Bedürfnisse der Kinder anzupassen.

Die besten ETFs für Kinder: Branchen und Indizes im Vergleich

Bei der Suche nach den besten ETFs für Kinder lohnt es sich, verschiedene Branchen und Indizes zu vergleichen, um eine fundierte Auswahl zu treffen. Die Performance und die Zukunftsaussichten einzelner Branchen sind hierbei genauso entscheidend wie die Stabilität und Diversifikation, die Indizes bieten.

Branchen-ETFs, die gezielt in zukunftsorientierte Sektoren wie Technologie oder erneuerbare Energien investieren, können langfristiges Wachstumspotential bieten. Sie sind jedoch spezialisierter und bergen ein höheres Risiko, sollten Märkte dieser Sektoren Schwankungen unterliegen.

Allgemeine Indizes wie der MSCI World oder der S&P 500 bilden hingegen eine Vielzahl von Unternehmen aus verschiedenen Branchen ab und bieten dadurch eine breite Risikostreuung. Diese Eigenschaft macht sie zu einer beliebten Wahl für die langfristige Anlage beim Vermögensaufbau für Kinder.

Ein Vergleich der historischen Renditen und Volatilitäten verschiedener ETFs kann ebenfalls hilfreich sein, um die für das Anlageziel geeigneten ETFs zu identifizieren. Es ist jedoch ratsam, sich nicht ausschließlich von vergangenen Performance-Daten leiten zu lassen, sondern auch die aktuelle Marktlage und Prognosen für die Zukunft zu berücksichtigen.

Die Beratung durch einen Finanzexperten oder eine weitere Recherche in Finanzportalen kann dabei unterstützen, die geeigneten ETFs für die langfristige Anlagestrategie zu finden.

Ein abgewogener Vergleich von Branchen und Indizes unter Einbeziehung der individuellen Anlageziele und Risikopräferenzen ist unerlässlich, um die besten ETFs für den Vermögensaufbau von Kindern auszuwählen.

Kontoeröffnung für Minderjährige: Was Eltern wissen müssen

Bei der Kontoeröffnung für minderjährige Kinder gibt es einige Besonderheiten, die Eltern beachten sollten. Zunächst ist es erforderlich, dass Eltern oder gesetzliche Vertreter das Konto im Namen des Kindes eröffnen und verwalten, bis dieses volljährig ist.

Dokumente wie die Geburtsurkunde des Kindes sowie Ausweise der Erziehungsberechtigten sind für die Eröffnung notwendig. Darüber hinaus muss die Steueridentifikationsnummer des Kindes vorgelegt werden, um das Depot steuerlich korrekt zu führen.

Viele Banken und Broker bieten spezielle Kinder- oder Jugendkonten an, die es ermöglichen, ETFs zu besparen. Es lohnt sich, Angebote verschiedener Anbieter zu vergleichen, um auf niedrige Gebühren und eine kindgerechte Nutzbarkeit zu achten. Auch die Eltern sollten ein Mitspracherecht haben, um die Geschäfte im Sinne des Kindes zu führen.

Vor der Kontoeröffnung sollten Eltern sich über die Bedingungen informieren, unter denen das Kind im Erwachsenenalter über das Vermögen verfügen darf. In den meisten Fällen geht die Kontrolle über das Depot mit Erreichen der Volljährigkeit auf das Kind über, und es kann dann eigenständig über die Investments entscheiden.

Die richtige Vorbereitung und Auswahl eines passenden Kontos sind essenziell, wenn es darum geht, als Eltern ein Investmentkonto für das Kind zu eröffnen und zu verwalten.

Bildung schenken: ETFs als Geschenk für Kinder

ETFs als Geschenk für Kinder zu nutzen, bedeutet nicht nur ein finanzielles, sondern auch ein pädagogisches Geschenk zu machen. Die frühzeitige Beteiligung an der Welt der Finanzen durch Investitionen in ETFs kann Kindern dabei helfen, grundlegendes Wirtschaftsverständnis und Bewusstsein für Vermögensbildung zu entwickeln.

ETFs sind als Geschenk besonders praktisch, da sie bereits mit kleinen Beträgen bespart werden können. Ob zu Geburtstagen, Feiertagen oder zur Einschulung, sie bieten eine sinnvolle Alternative zu traditionellen Geschenken, mit dem Zusatznutzen, ein Fundament für die finanzielle Zukunft des Kindes zu legen.

Damit das Geschenk auch seine volle Wirkung entfalten kann, ist es sinnvoll, Kinder in den Investitionsprozess miteinzubeziehen. Erklären Sie ihnen, was ETFs sind, wie sie funktionieren und welche Vorteile langfristiges Investieren bietet.

Wichtig ist es auch, darauf zu achten, dass die gewählten ETFs zum Investmenthorizont und den Zielen des Kindes passen. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es sich um ein langfristiges Geschenk handelt, dessen Wert mit der Zeit potenziell wachsen kann.

Ein ETF als Geschenk zu wählen, bringt nicht nur finanzielle Vorteile, sondern schenkt auch wertvolles Wissen und kann die Weichen für ein lebenslanges, verantwortungsvolles Verhältnis zu Geld und Investitionen stellen.

Fazit: Früh anfangen lohnt sich – Vermögensaufbau für Kinder mit ETFs

Das frühzeitige Beginnen mit dem Vermögensaufbau für Kinder zahlt sich langfristig aus. ETFs stellen dabei eine besonders effektive und flexible Anlageform dar, die viele Vorteile bietet. Von niedrigen Kosten über einfache Handhabung bis hin zu einer breiten Diversifikation - ETFs sind eine attraktive Wahl für den langfristigen Vermögensaufbau.

Durch regelmäßige Sparpläne oder gezielte Einmalanlagen können Eltern früh den Grundstein für ein finanziell abgesichertes Leben ihrer Kinder legen. Die Wahl des richtigen ETFs, abgestimmt auf die individuellen Ziele und den Anlagehorizont des Kindes, ist dabei essenziell.

Darüber hinaus bieten ETFs die Möglichkeit, Kinder in die Welt der Finanzen einzuführen und sie über den Wert und den Aufbau von Vermögen zu belehren. Dieses Wissen stellt ein lebenslanges Geschenk dar, das in Zukunft unermesslich wertvoll sein kann.

Um es kurz zu machen: Früh anfangen beim ETF-Sparen für Kinder kann sich in vielerlei Hinsicht lohnen. Es sichert nicht nur finanziell die Zukunft der Kinder, sondern schenkt ihnen auch das für ein selbstbestimmtes Leben so wichtige ökonomische Wissen.

FAQ: Vermögensaufbau für Kinder mit ETFs

Warum eignen sich ETFs für den Vermögensaufbau von Kindern?

ETFs sind für den Vermögensaufbau von Kindern besonders geeignet, da sie kosteneffizient sind und eine breite Diversifikation ermöglichen. Mit ihrer Hilfe können bereits mit kleinen Beträgen Anteile an einem breiten Portfolio erworben werden, was das Risiko im Vergleich zu einzelnen Aktien reduziert. Zudem bieten sie eine einfache Möglichkeit, frühzeitig in die finanzielle Bildung einzusteigen und über einen langen Anlagehorizont von potenziellen Renditen zu profitieren.

Was sind die Vorzüge eines ETF-Sparplans für Kinder?

Ein ETF-Sparplan ermöglicht es, regelmäßig und mit geringen Beträgen in ETFs zu investieren. Dies fördert den Zinseszinseffekt und kann durch den Cost-Average-Effekt Kursschwankungen ausgleichen. Sparpläne sind flexibel und lassen sich den finanziellen Möglichkeiten des Sparers anpassen. Sie sind ein effektives Instrument für den langfristigen Vermögensaufbau und helfen bei der Vermittlung eines disziplinierten Sparverhaltens.

Wie wählt man den richtigen ETF für das Kind aus?

Bei der Auswahl des richtigen ETFs für das Kind sollten die Anlageziele definiert und ETFs mit einer passenden Risikostruktur und Kostenquote (Total Expense Ratio, TER) gewählt werden. Es ist wichtig, auf eine breite Streuung über verschiedene Branchen und Regionen zu achten, die Handelbarkeit zu prüfen und natürlich sicherzustellen, dass der ETF mit den Wertvorstellungen der Familie übereinstimmt.

Können Kinder selbstständig in ETFs investieren?

Nein, da Kinder minderjährig sind, müssen die Eltern oder die gesetzlichen Vertreter ein Depot eröffnen und die Investitionen im Namen des Kindes tätigen. Ab einem gewissen Alter können Kinder jedoch in den Prozess miteinbezogen werden, um ein Verständnis für den Wert des Geldes und das Investieren zu entwickeln.

Welche steuerlichen Aspekte sollten bei ETFs für Kinder berücksichtigt werden?

In Deutschland hat jedes Kind einen eigenen Sparer-Pauschbetrag, der aktuell 801 Euro beträgt. Kapitalerträge bis zu diesem Betrag sind steuerfrei. Es ist empfehlenswert, für das Kind einen Freistellungsauftrag einzurichten, um diesen Vorteil zu nutzen. Erträge, die darüber hinausgehen, unterliegen der Abgeltungssteuer. Eltern sollten daher die Investitionen so planen und streuen, dass sie idealerweise innerhalb des Freibetrags liegen.

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Zusammenfassung des Artikels

ETFs für Kinder dienen als Geldanlage und Bildungsinstrument, um finanzielle Konzepte wie Zinseszins und Diversifikation zu vermitteln. Sie bieten Kosteneffizienz, Flexibilität, Risikostreuung und Transparenz; bei der Auswahl sind Anlageziele, Performance, Zusammensetzung sowie Kosten wichtig.